Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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18. Dezember 2014

Charlotte Knobloch: „Hamas ist und bleibt eine Terrororganisation“

München, 17.12.2014. „Die Hamas ist und bleibt eine Terrororganisation“, mit diesen Worten kommentierte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, dass die Hamas vor dem Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen die Europäische Union über ihre Einstufung als terroristische Organisation gewonnen hat. Die Begründung des Gerichts: Die EU habe Formfehler begangen. Nun muss sie binnen drei Monaten die Verfahrensfehler beheben – oder die Hamas von der Liste der Terrororganisationen streichen. Charlotte Knobloch: „Das darf auf keinen Fall geschehen.“ Die Sanktionen bleiben, so das Gericht, in dieser Frist bestehen.

Charlotte Knobloch: „Die Hamas ist und bleibt eine Terrororganisation. Ihre Ziele sind die Zerstörung des Staates Israel und die Vernichtung der Menschen in Israel. Das hat übrigens auch der Gerichtshof in seinem Urteil nicht in Frage gestellt und deswegen die Sanktionen nicht außer Kraft gesetzt.  Es darf nun unter keinen Umständen passieren, dass die Hamas von der Liste der Terrororganisationen gestrichen wird. Dass Verfahrensfehler diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ermöglicht haben ist verheerend genug. Jetzt müssen die Verantwortlichen alles daran setzen, die Fehler zu beheben, damit auch künftig in der EU gilt: Die Hamas ist eine terroristische Organisation.“

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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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