Kultur
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Do. 11.09.2014 – Mo. 15.09.2014 | 16. Elul 5774
ART WORKS – Junge israelische Kunst auf Welttournee 11. bis 15. September 2014
ART WORKS bringt vom 11. bis 15. September 2014 junge israelische Kunst in einer einmaligen Verkaufsschau nach München. Lassen Sie sich von der Vielfalt und der Kreativität der jungen und hoffnungsvollen Generation zwischen Orient und Okzident in den Bann ziehen.
Veranstaltungsort: Praterinsel, Praterinsel 3-4, 80538 München
Kurzpräsentation zum PDF-Download: Bitte HIER klicken.
Buchen Sie Einzel- oder Gruppenführungen und nutzen Sie die Chance, mit den über 200 persönlich anreisenden Künstlern direkt ins Gespräch zu kommen. Neben der Kunst kommen natürlich auch LEBENSART UND MUSIK nicht zu kurz. Geniessen Sie ausgewählte israelische Weine und Food-Art und erleben Sie Samstag, 13.9.2014, israelisches Lebensgefühl bei Live-Musik und Party.
ART WORKS wird unterstützt durch die SCHIRMHERRSCHAFT des Bayerischen Staatsminister für Kultur und Bildung, Herrn Dr. Ludwig Spaenle, des Oberbürgermeisters von München, Herrn Dieter Reiter und des israelischen Generalkonsuls für Süddeutschland, Herrn Dr. Dan Shaham.
Eröffnung:
Mittwoch, 10.9.2014, 12 bis 22 Uhr
Ab 19 Uhr: Begrüßung durch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. h.c. Charlotte Knobloch und Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Anschließend Eröffnung der Ausstellung durch den den israelischen Generalkonsul Dr. Dan Shaham.
Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Sonntag 12 bis 22 Uhr
Montag 12 bis 20 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 8 EUR, Studenten 6 EUR, Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre frei.
Informationen:
Frau Annemarie Wagner
Internet: www.artworks-munich.com
E-Mail: a.wagner@artworks-munich.com
Telefon: + 49 (0) 151 270 823 66
Diskussionsrunden
Am Donnerstag, 11.9.2014 / 17 – 19 Uhr findet die Diskussionsrunde zum Thema „Kunst ist Kapital“ mit hochkarätigen Teilnehmern aus Wirtschaft, Kunst & Politik statt. Weitere Diskussionsrunden zu Themen wie Kultur, Politik und Kunst gehören ebenso zum Programm.
Publikumsgespräch „Kunst und Politik“ – in der Füllhalle der Praterinsel / München
„Wirklichkeit ist das Ergebnis einer künstlerischen Arbeit“ (Roland Barthes)
Wie weit darf oder muss künstlerische Gestaltung ihren Gegenstand inszenieren? Das spannungsvolle Verhältnis von Bildwahrnehmung und Realitätsverständnis steht im Mittelpunkt der Begegnung.
Der international bekannte Fotokünstler Ziv Koren im Gespräch mit dem Filmkunstkritiker und Autor des Bayerischen Fernsehens Klaus Eder.
Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit durchgeführt.
Klaus Eder (Filmkritiker und Festivalmacher)
Geboren 1939 in Augsburg. Ab 1959 Studium der Germanistik in Stuttgart. 1966-1968 Redakteur der
monatlichen Zeitschrift „Film“. Seit 1968 Filmkritik für den Bayerischen Rundfunk München, sowie für
Fachzeitschriften. Bücher über Andrzej Wajda, Luis Bunuel, Nikita Michalkov und Andrei
Kontchalovski, Arturo Ripstein, Im Kwon-taek, Nagisa Oshima, Die Chinesische Fünfte Generation.
Co-Autor einer „Geschichte des bulgarischen Films“. Zwei Bücher zusammen mit Alexander Kluge
(„Arbeitshefte Film“, „Ulmer Dramaturgien“). Kurator einer Reihe von 30 Filmen der deutschen 50er
Jahre „After the War, Before the Wall“ für die New York Film Society of Lincoln Center (2002). Kurator
einer Reihe von Filmen Helmut Käutners für das Goethe-Institut (2007). 1986 bis 2007 Programmer
des FilmFests München. Mitglied zahlloser Jurys internationaler Filmfestivals. Seit 1987 General-
Sekretär der FIPRESCI, des internationalen Verbandes der Filmkritik. Lebt in München.
Ziv Koren (Fotograf)
Ist ein herausragender Vertreter israelischer Fotokunst gepaart mit Fotojournalismus. Seine Karriere
begann als Armeefotograf und bestimmte zunächst sein Themenspektrum. Über zwei Jahrzehnte
dokumentierte Ziv Koren die IDF (Israeli Defense Forces) und begleitete Einsätze im Libanon, im Gaza
und andere militärische Operationen. Aufsehen erregend seine Aufnahmen vom Rückzug Israels aus
Gaza im Jahre 2005 mit dramatischen Szenen bei der Evakuierung der israelischen Farmer. Heute
konzentriert sich Ziv Koren allgemein auf die menschlichen Aspekte von Konflikten und
Naturkatastrophen und fängt dabei beeindruckende Szenen und Botschaften ein. Bekannt wurden
neben Motiven des israelisch-palästinensischen Konfliktes Aufnahmen der Tsunami-Katastrophe in
Thailand, des tragischen Erdbebens in Haiti und AIDS in Süd-Afrika. Sein militärischer Background
erlaubt ihm, Szenarien kühlblütig auch in extremen Konfliktsituationen fotografisch festzuhalten. Der
Film „Der Hölle so nahe“ würdigt die Passion, Professionalität und Furchtlosigkeit von Ziv Koren.
Zahlreiche internationale Auszeichnungen und mehrere Lehraufträge an Kunsthochschulen.
Lebensart und Musik:
Neben der Kunst kommt bei ART WORKS natürlich auch die Lebensfreude nicht zu kurz. Freuen Sie sich auf ausgewählte israelische Weine und Food Art.
Anreise:
Auf der Praterinsel gibt es keine Parkplätze. Bitte suchen Sie in der näheren Umgebung oder nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel. Parkgarage Rieger-City, Frauenstr. 38, 80469 München, Parkhaus Hofbräukeller, Innere Wiener Str. 15, 81667 München oder Parkhaus Oberanger 27, 80331 München.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
WIRD VERSCHOBEN: Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Aufgrund der derzeitigen Lage in Israel und des Ausfalls etlicher Flugverbindungen kann diese Veranstaltung leider nicht wie geplant stattfinden. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786
Kultur
Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«
Beginn 19:00Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.
Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten. Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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