Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mi. 16.07.2014 | 18. Tamusz 5774

Beginn 19:00

Buchvorstellung: Andreas Heusler präsentiert „Lion Feuchtwanger. Münchner – Emigrant – Weltbürger“

Der Autor Dr. Andreas Heusler stellt sein neues Buch im Gespräch mit Sabine Zaplin, Kulturjournalistin (BR) vor.

 

Grußwort: Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern.

Es liest Gabi Hinterstoisser (BR).

Schlusswort: Mag. Claudia Romeder, Verlagsleiterin Residenz Verlag

Veranstalter: Kulturzentrum d. Israelit. Kultusgemeinde, Residenz Verlag, Stadtarchiv München

Eintritt frei, Anmeldung erbeten unter (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de.

Veranstaltungsort:  Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Zum Buch

Andreas Heusler: „Lion Feuchtwanger. Münchner – Emigrant – Weltbürger

Lion Feuchtwanger, der weltberühmte Autor von „Jud Süß“ und „Erfolg“, war ein wirkungsstarker Akteur seiner Zeit: stilprägend in Theater und Literatur, politisch bewusst angesichts verstörender Zeitläufte, konsequent menschlich trotz existenzieller Bedrohung. Der 1884 in München geborene jüdische Intellektuelle warnte als einer der Ersten vor der nationalsozialistischen Gefahr.

Im Exil in Frankreich und den USA war er eine stets hilfreiche Anlaufstelle. Freundschaften verbanden ihn mit vielen anderen Vertriebenen wie Arnold Zweig, Bertolt Brecht und Heinrich Mann.

Wie viel uns seine Lebensgeschichte auch heute zu erzählen hat, zeigt diese Biographie.

„Lion Feuchtwanger. Münchner – Emigrant – Weltbürger“
Mit zahlreichen Abbildungen
364 Seiten
Format 140×220 Hardcover
EUR 24,90 / sFr 34,60
ISBN: 9783701732975
ISBN ebook: 9783701744602

Erscheint am 26. Juni 2014.

Foto: Dr. Andreas Heusler. © Inga Fesl

Zum Autor

Dr. Andreas Heusler, geboren 1960 in Calw, hat Geschichte und Politikwissenschaft in München und Tübingen studiert. Seit 1994 leitet er das Sachgebiet Zeitgeschichte/Jüdische Geschichte am Stadtarchiv München. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des NS-Dokumentationszentrums München und Mitherausgeber der Reihe „München im Nationalsozialismus. Kommunalverwaltung und Stadtgesellschaft“.

Gemeinsam mit Michael Brenner zeichnet er für die „Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern“ verantwortlich. Andreas Heusler ist Verfasser zahlreicher Aufsätze und Bücher, zuletzt: „Das Braune Haus. Wie München zur ‚Hauptstadt der Bewegung‘ wurde“ (2008) und „Kinder für den ‚Führer‘. Der Lebensborn in München“ (2013).

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »

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