Pressemitteilung
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18. Juni 2014
Einladung an die Medienvertreter/ Bitte um Berichterstattung: Verleihung der Ohel-Jakob-Medaille in Gold an Dr. HANS-JOCHEN VOGEL am 29.6.2014 um 11 Uhr
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern verleiht ihre höchste Auszeichnung, die Ohel-Jakob-Medaille in Gold, an Herrn Altoberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a.D. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kultusgemeinde das herausragende Engagement von Dr. Hans-Jochen Vogel in seinen unterschiedlichen Ämtern und Funktionen für Versöhnung und das respektvolle und gedeihliche Miteinander zwischen Juden und Nichtjuden – in München, Bayern, der Bundesrepublik Deutschland und weit über ihre Grenzen hinaus.
Hervorzuheben ist sein bemerkenswertes Engagement für den Bau der neuen Münchner Hauptsynagoge und des Gemeindezentrums in der Mitte der Altstadt. Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Das unermüdliche Wirken von Dr. Hans-Jochen Vogel über viele Jahrzehnte hat entscheidend dazu beigetragen, dass die jüdische Gemeinschaft nach 1945 neues Vertrauen in die deutsche Politik gefasst hat. Ohne Menschen wie Dr. Hans-Jochen Vogel wäre es nicht denkbar gewesen, dass sich jüdisches Leben wieder in unserem Land etabliert. Sein entschlossener Kampf für mehr Demokratie und Menschlichkeit und gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus ist bis heute beispielhaft entschlossen und kämpferisch.“
Die Verleihung der Ohel-Jakob-Medaille findet
im Rahmen einer feierlichen Matinee
am Sonntag, 29. Juni 2014, um 11 Uhr
im Hubert-Burda-Saal des Gemeindezentrums,
St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München statt.
Die Vertreter der Medien sind zu dieser Veranstaltung
sehr herzlich eingeladen.
Bitte akkreditieren Sie sich bis 27.6.2014 bei Aaron Buck,
Tel. 089/202400-116, E-Mail: presse@ikg-m.de.
(Zum Einlass in das Gemeindezentrum möchten wir Sie bitten, einen gültigen Presse- und/oder Personalausweis mitzuführen. Vielen Dank.)
Für die fotografierenden Kolleginnen und Kollegen
haben wir einen Fototermin um 11 Uhr angesetzt.
Außerdem sind Ton- und Bildaufnahmen während und nach der Veranstaltung uneingeschränkt möglich.
Die Laudatio hält der Historiker Prof. Dr. Fritz Stern.
Daneben sprechen Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde
München und Oberbayern, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Dr. Ulrich Maly,
Vorsitzender des Bayerischen und des Deutschen Städtetages
und weitere Überraschungsgäste.
Moderation: Sabine Sauer.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung, der koreanischen Geigerin Ye-Eun Choi, dem russischen Bratschisten Vladimir Babeshko und dem Münchner Cellisten Maximilian Hornung.
Weitere Informationen rund um die Veranstaltung und den Preisträger, die Redner, das Programm, Redebeiträge und Fotos erhalten Sie unter www.ikg-m.de.
Download (PDF)
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786
Kulturzentrum
„Balagan“ von und mit Mirna Funk
Beginn 17:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.
Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.
Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786
Kultur
Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate
Beginn 19:00Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr
An Evening on the Psychology of Antisemitism
Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »
Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
