Veranstaltungen Kulturzentrum
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Mi. 22.01.2014 | 21. Schwat 5774
Beginn 19:30»Piano und Film«. Eine musikalische Reise von der UFA bis nach Hollywood
mit Elena Gurevich (Piano) & Talia Or (Sopran)
Veranstaltung im Rahmen der 5. Jüdischen Filmtage in München.
Wer verbindet nicht den alten Klassiker »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt«, komponiert von Friedrich Hollaender, mit der Filmlegende Marlene Dietrich? Oder hört bei der Erwähnung von »Schindlers Liste« nicht innerlich tief berührende Geigen-Klänge? Wer erkennt nicht im Film »Das Leben ist schön« die berühmte Barcarolle aus Jacques Offenbachs Oper »Hoffmanns Erzählungen«? Wem steigt nicht der verführerische Duft von Schokolade in die Nase, wenn die verspielte Melodie »Passage of Time« von Rachel Portman aus dem Film »Chocolat« erklingt? Ist es Ihnen aufgefallen? Das verbindende Element dieser Filmbeispiele sind Komponisten bzw. Filmthemen jüdischer Provenienz.
Diese Perspektive bildet die Grundlage für eine musikalische Reise von der UFA, über die Schoa-Thematik, das europäische Kino bis in die Fimstudios von Hollywood.
Musikalisch gestaltet und moderiert wird dieser Ausflug in (Film)-Musiken der letzten 75 Jahre von der Pianistin Elena Gurevich. Die in Kaliningrad (ehem. Königsberg) geborene Künstlerin lebt und arbeitet heute in München. Sie hat auf zahlreichen bedeutenden Musikpodien in Deutschland und anderen europäischen Ländern musiziert. 2013 erschien ihre erste CD »Recital« mit Werken von Bach, Schubert, Rachmaninoff & Skrjabin.
Als Gast tritt die in Israel geborene Sopranistin Talia Or auf. Seit 2003 ist sie dem Münchner Publikum in den unterschiedlichsten Opernproduktionen der Bayerischen Staatsoper oder des Staatstheaters am Gärtnerplatz bekannt. U. a. arbeitete sie mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Zubin Metha, Peter Schreier, Carlo Rizzi und Daniel Grossmann zusammen.
Karten zu 18/ 12 Euro. Ab sofort im Vorverkauf (inkl. Vorverkaufsgebühr) über München-Ticket, Telefon (089) 54818181, www.muenchenticket.de. Restkarten an der Abendkasse.
Das komplette Programm erhalten Sie hier (PDF-Download).
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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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