Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Pressemitteilung

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31. Juli 2013

Wiederaufnahme der Nahost-Friedensverhandlungen: Knobloch ist „voller unsterblicher Hoffnung“

München. Mit großer Zuversicht hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch den Beginn der neu aufgenommenen direkten Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern in Washington beobachtet. „Nach fast drei Jahren Stillstand sind wir nicht euphorisch, aber voller neuer Hoffnung, dass die Menschen in der Region endlich zu einem verlässlichen Frieden kommen“, sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

„Beide Seiten müssen aufeinander zugehen, Zugeständnisse machen und Kompromisse eingehen. Ich bin sicher, dass die Menschen dazu bereit sind. Und die Politik muss in ihrem Sinne handeln“, so Knobloch weiter. Israel habe mit der beschlossenen Freilassung von über 100 palästinensischen Gefangenen, darunter auch Terroristen, bereits größere Konzessionen gemacht. „Das ist ein unmissverständliches Signal des ernsthaften Willens, den Gordischen Knoten endlich durchzuschlagen“, betonte Knobloch.

Sie hoffe, dass auch die Gegenseite glaubhaft entschlossen sei, eine für beide Seiten akzeptable Einigung herbeizuführen. „Nur ein tragfähiger Konsens kann den Weg zu dauerhaftem Frieden ebnen. Danach sehnen sich die Menschen. Sie wünschen sich nichts weiter, als ihre Kinder in Sicherheit und Freiheit zu wissen. Darauf hoffen wir. Dafür beten wir. Und ich bin einmal mehr voller Zuversicht, dass es dieses Mal gelingen kann. In jedem Fall gilt der US-amerikanischen Administration tiefster Dank für den unermüdlichen Einsatz mit dem einen Ziel: Frieden.“

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Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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