Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Pressemitteilung

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31. Juli 2013

Wiederaufnahme der Nahost-Friedensverhandlungen: Knobloch ist „voller unsterblicher Hoffnung“

München. Mit großer Zuversicht hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch den Beginn der neu aufgenommenen direkten Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern in Washington beobachtet. „Nach fast drei Jahren Stillstand sind wir nicht euphorisch, aber voller neuer Hoffnung, dass die Menschen in der Region endlich zu einem verlässlichen Frieden kommen“, sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

„Beide Seiten müssen aufeinander zugehen, Zugeständnisse machen und Kompromisse eingehen. Ich bin sicher, dass die Menschen dazu bereit sind. Und die Politik muss in ihrem Sinne handeln“, so Knobloch weiter. Israel habe mit der beschlossenen Freilassung von über 100 palästinensischen Gefangenen, darunter auch Terroristen, bereits größere Konzessionen gemacht. „Das ist ein unmissverständliches Signal des ernsthaften Willens, den Gordischen Knoten endlich durchzuschlagen“, betonte Knobloch.

Sie hoffe, dass auch die Gegenseite glaubhaft entschlossen sei, eine für beide Seiten akzeptable Einigung herbeizuführen. „Nur ein tragfähiger Konsens kann den Weg zu dauerhaftem Frieden ebnen. Danach sehnen sich die Menschen. Sie wünschen sich nichts weiter, als ihre Kinder in Sicherheit und Freiheit zu wissen. Darauf hoffen wir. Dafür beten wir. Und ich bin einmal mehr voller Zuversicht, dass es dieses Mal gelingen kann. In jedem Fall gilt der US-amerikanischen Administration tiefster Dank für den unermüdlichen Einsatz mit dem einen Ziel: Frieden.“

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

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Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787

Kultur

Filmvorführung „Noga“

Beginn 19:00

Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr

Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln

Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »

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St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de