Kultur
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13. Mai 2011
Ein Märchen feiert Geburtstag
ISRAEL Tag 2011 in München: An „Yom Ha’atzmaut“, dem Unabhängigkeitstag des Staates Israel wird seit einigen Jahren unter dem Motto „I like Israel“ bundesweit in vielen Städten gefeiert. Auch in München waren am 10. Mai viele Münchnerinnen und Münchner auf den Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper gekommen, um zu feiern und Land und Leute besser kennen zu lernen. Denn Israel ist demokratisch, tolerant, vielfältig und sehenswert und hat weit mehr zu bieten als Medienberichte über Konflikte mit seinen Nachbarn.
Fotos vom Israeltag 2011 finden Sie hier.
Das Programm des Israeltags 2011 in München finden Sie hier.
Selbst das Wetter war israelisch. Und so lief der diesjährige Israel Tag zur Höchstform auf – ebenso wie die zahlreichen prominenten Redner und das Live-Programm. Insgesamt ein erfolgreicher Tag, der nicht nur an die Gründung des Staates Israel vor 63 Jahren erinnerte, sondern durch die gut besuchten Informationsstände den zahlreichen Zuschauern ein positives Bild des Landes bot.
Wer das Land kennt, hat viele Gründe, es zu mögen: Weil er den Negev romantisch findet, Freunde in Haifa hat oder die Stadt, die Tel Aviv, das niemals schläft, liebt. Weil er die Bibel ernst nimmt, im Kibbuz gearbeitet hat oder israelische Kultur mag. Weil er Demokratie und Aufbauleistung in Israel bewundert und seine Wissenschaftler schätzt. Es gibt in Deutschland und der ganzen Welt viele Gründe, an der Seite Israels zu stehen.
- Israeltag 2011
Trotz aller Freude: Gilad Shalit – wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1783 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
Zum 63. Geburtstag: 7. 746.000 Einwohner in Israel
Rechtzeitig zum 63.Unabhängigkeitstag des Staates Israel hat das Zentralamt für Statistik neue Zahlen zur Bevölkerung des Landes veröffentlicht. Die Bevölkerung Israels zählt heute rund 7.746.000 Menschen. Im Jahr der Staatsgründung gab es lediglich 806.000 Einwohner. Im Laufe des letzten Jahres ist die Bevölkerung um 155.000 Einwohner gestiegen, ein Wachstum von zwei Prozent.
Die jüdische Bevölkerung beläuft sich auf 5.837.000 Personen (75.3 Prozent der Gesamtbevölkerung), die arabische auf 1.587.000 (20.5 Prozent). 322.000 (4.2 Prozent) werden als „Andere“ geführt, womit Neueinwanderer und ihre Nachkommen gemeint sind, die nicht als Juden registriert sind.
Seit dem letzten Unabhängigkeitstag wurden 178.000 Babys geboren, und 43.000 Menschen starben. 24.500 Neueinwanderer trafen in Israel ein (6.500 davon als „einwandernde Staatsbürger“). Mehr als 70 Prozent der jüdischen Bevölkerung wurden bereits in Israel geboren (wobei mindestens die Hälfte seit zwei Generationen im Land ansässig ist). 1948 traf dies nur auf 35 Prozent zu.
1948 gab es lediglich eine Stadt in Israel mit mehr als 100.000 Einwohnern – Tel Aviv-Yafo. Heute gibt es davon ganze 14, von denen sechs mehr als 200.000 Einwohner zählen: Jerusalem, Tel Aviv-Yafo, Haifa, Rishon Lezion, Ashdod und Petach Tikva.
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786
Kultur
»Wie rettet man das Tote Meer?«
Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage
Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel
Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.
Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.
Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka
»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation
Moderation: Emanuel Rotstein
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de


