Veranstaltungen Kulturzentrum
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So. 17.02.2013 | 7. Adar 5773
Beginn 19:00»Der Student von Prag« mit Live-Musik
Stummfilm. Deutschland 1913, 83 min. (16 fps)
Buch und Regie: Hanns Heinz Ewers.
Originalmusik von Josef Weiss
Im Rahmen der 4. Jüdischen Filmtage in München vom 15. Januar bis 17. Februar (PDF-Booklet)
Zur Auffuhrung der restaurierten Filmfassung spielt das Orchester Jakobsplatz unter Leitung von Daniel Grossmann.
Darsteller: Paul Wegener, Grete Berger, Lyda Salmonova, John Gottowt, Lothar Körner, Fritz Weidemann

Auf dem jüdischen Friedhof in Prag, Schauplatz der Filmgeschichte: Paul Wegener (Balduin), Grete Berger (Comtess Margit). © Dr. W. Kugel
DER STUDENT VON PRAG zählt zu den ersten Kunstfilmen der deutschen Filmgeschichte und zeigt die Affinität des Stummfilmkinos zu Geschichten der ›schwarzen Romantik‹: Der Student Balduin verkauft sein Spiegelbild an den geheimnisvollen Wuche – rer Scapinelli und wird zum Schluss selbst Opfer des makabren Handels. Dieser Stoff wurde mehrere Male verfilmt, hier ist nun die früheste Filmversion in den suggestiven Viragen historischer Nitro-Kopien zu sehen. Zu diesem Film schrieb der Klaviervirtuose und Liszt-Schüler Josef Weiss (1864, Košice – vermutl. 1945) eine Originalmusik, die sich im Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf, als Klavierauszug erhalten hat. Dieser wurde im Auftrag von ZDF/ARTE von dem Mainzer Komponisten Bernd Thewes auf die restaurierte Filmfassung hin eingerichtet und für Kammerensemble neu instrumentiert.
Filmrestaurierung (HD): Filmmuseum München
Edition: Stefan Drössler; Mitarbeit: Dr. Wilfried Kugel
Musikrekonstruktion: Bernd Thewes
Produzent: ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE
Karten zu 25,– / 18,– / 12,– Euro hierfür nur über München-Ticket, Tel. 089/54 81 81 81.
Für Filmkonzertbesucher mit Karten zu 25,– Euro wird um 17:45 Uhr eine Synagogenführung zum Thema „Die neue Münchner Hauptsynagoge im Vergleich zur Altneu-Synagoge in Prag“ angeboten. Referentin: Ellen Presser.
Für diese Synagogenführung ist Voranmeldung erforderlich unter (089) 1590 9750 oder per E-Mail: synagoge@orchester-jakobsplatz.de.
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
