Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Do. 17.01.2013 | 6. Schwat 5773

Beginn 19:30

„Wunderkinder“ – Gala-Abend in Anwesenheit der Filmproduzentin Dr. Alice Brauner

Spielfilm. Deutschland 2011, 96 min. Eine Alice & Artur Brauner Produktion
Drehbuch: Stephen Glantz, Rolf Schübel, Marcus O. Rosenmüller und
Kris Karathomas nach einer Idee von Art Bernd. Regie: Marcus O. Rosenmüller

Im Rahmen der 4. Jüdischen Filmtage in München vom 15. Januar bis 17. Februar (PDF-Booklet)

Filmszene © StudioCanal, Berlin

Darsteller: Natalia Avelon (Rachel Brodsky) Gedeon Burkhard (Boris Brodsky), Catherine Flemming (Helga Reich), John Friedmann (SS-Sturmbannführer Becker), Gudrun Landgrebe (Irina Salomonowa), Michael Mendl (Aaron Kaplan), Konstantin Wecker (SS-Standartenführer Schwartow), Kai Wiesinger (Max Reich), sowie Elin Kolev (Abrascha Kaplan), Imogen Burrell (Larissa Brodsky), Mathilda Adamik (Hanna Riech) u.v.a.

Ukraine 1941: Der junge hochbegabte Violinist Abrascha und die Pianistin Larissa werden als Wunderkinder gefeiert.

Während der Zweite Weltkrieg bereits wütet, spielen die beiden in den größten Konzertsälen Russlands, sogar vor Stalin. Hanna Reich, Tochter eines deutschen Brauers, wünscht sich nichts sehnlicher, als mit den beiden jüdischen Kindern zu üben. Erst als ihre Lehrerin Irina Salmonova einwilligt, entwickelt sich nach anfänglicher Ablehnung eine innige Freundschaft. Doch die wird nach dem Angriff der Deutschen auf Russland auf eine harte Probe gestellt.

Der Film, den die Produzenten dem Gedenken an 1,5 Millionen ermordete jüdische Kinder in Europa widmeten, lief auf Festivals rund um den Globus und gewann zwischen Jerusalem und San Diego eine Vielzahl von Preisen.

Grußwort: Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern

Eintritt frei.

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Aktuelle Veranstaltungen


Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786

Kultur

Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«

Beginn 19:00

Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.

Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten.  Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »

Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786

Kultur

„Un Tango Para Rachel“

Beginn 19:00

Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Deutschlandpremiere

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »

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