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24. April 2012

„Hamburg bekennt Farbe“ gegen Neonazis

Erschienen auf Welt Online. Ein breites gesellschaftliches Bündnis will mit einer großen Kundgebung am 2. Juni 2012 auf dem Hamburger Rathausmarkt für Demokratie und Toleranz einstehen und gegen Rechtsextremismus demonstrieren – und so dem geplanten Neonazi-Aufmarsch entgegentreten.

Um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen, soll es am 2. Juni eine Großkundgebung auf dem Rathausmarkt geben. Neben Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Vertretern anderer Parteien wollen sich auch Kirchen, Kammern und Gewerkschaften beteiligen.

Konkreter Anlass ist der für denselben Tag unter dem Titel „Tag der deutschen Zukunft“ angemeldete Neonazi-Aufmarsch in Hamburg. „Unsere Stadt wird den Rechtsextremen zeigen, dass wir für Demokratie und Toleranz einstehen“, sagte Bürgermeister Scholz Welt Online.

„Wir werden in einem gemeinsamen Bündnis den Extremisten entgegentreten: Senat und Bürgerschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Sport- und Migrantenvereine.“

Ein klares Signal

Motto der Kundgebung auf dem Rathausmarkt soll „Hamburg bekennt Farbe“ sein. „Hamburg ist bunt – nicht braun!“, heißt es darin. Geplant sind ein Bühnenprogramm und eine „farbenfrohe und bewegende Mitmach-Aktion um 12Uhr“.

Jeder dritte Hamburger habe seine Wurzeln in einem anderen Land. „Hamburg wird durch diese Vielfalt bereichert – mit frischen Ideen, neuen Sichtweisen, viel Engagement. Niemand soll hier in Angst leben müssen“, so der Aufruf. „Dafür sollten alle Hamburger – auch und gerade nach den schrecklichen Morden des „Nationalsozialistischen Untergrunds NSU“ – ein klares Signal setzen.“

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Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786

Kultur

Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«

Beginn 19:00

Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.

Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten.  Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »

Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786

Kultur

„Un Tango Para Rachel“

Beginn 19:00

Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Deutschlandpremiere

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »

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