Religion
« Zurück
30. März 2012
Let my people know: L I L M O D . o r g – das online college
Die Zukunft hat begonnen und lässt auch die Welt des Jüdischen Lernens einen Sprung nach vorne nehmen. In diesem Bereich will „L I L M O D . o r g“ neue Wege aufzeigen und bietet ein Online-College mit sechs Semesterkursen in mehreren Sprachen und für verschiedene Niveaus an. Mitmachen kann man bequem und zeiteffizient von zuhause aus auf dem eigenen PC, Mac, iPad, oder iPhone (Internet Verbindung und Webcam erforderlich). Sie werden die ganze Zeit gesehen und gehört sodass Sie aktiv mitmachen können. Das 2. Semester geht von 15. April bis 12. Juli 2012.
Kurse im Online College
F r ü h l i n g s- S e m e s t e r 2 0 1 2
Für die Vorträge konnten namhafte
Dozenten gewonnen werden:
Rabbiner Yechiel Brukner
Der in Zürich geborene Rabbiner ist Absolvent des Lehrerseminars in der Jeschiwa Ez Chajim in Montreux mit Anerkennung des Israelischen Erziehungsministeriums und wurde durch das Oberrabbinat Israels nach seinem Studium am Ariel Institut in Jerusalem zum Rabbiner ordiniert. Heute ist er Leiter des Tora Mitzion Lernzentrums in München. Er ist bekannt für seinen tiefgehenden, gleichzeitig aber entspannten Lehrstil. Mit ihm wird das ganze Buch Schoftim (Richter) gelernt und damit die komplizierte Periode zwischen Eroberung und Königtum analysiert.
Rabbiner Dr. Beni Lau
Amtiert heute als Rabbiner der Ramban Gemeinde in Jerusalem und Leiter des Bet Morascha Lehrhauses. Rabbiner Dr. Lau ist weit herum bekannt für seine offene Stellung inerhalb der Orthodoxie und für die Verwendung von akademischen Methoden zur Analyse der jüdischen Quellen. Dieser Kurs basiert auf der Bücherreihe „Chachamim – Die Gelehrten“ und handelt von den Rabbinern der Zeit zwischen der Zerstörung und der Bar Kochwa Revolte (70 bis 135).
Dr. Pinchas Polonsky
Der in Russland geborene Author und ehemalige Refusnik ist einer der wichtigsten Vermittler des Judentums unter den russischen Juden in Israel, hauptsätzlich anhand der Übersetzung auf Deutsch von wichtigen jüdischen Büchern und durch vereinfachte Kommentare über die Arbeit von Rav Kook. Er ist einer der Gründer der Machanaim Bewegung in Israel, welche die spirituellen Konsequenzen der russischen Aliya thematisiert. Zusammen mit Dr. Polonsky werden die berühmten Geschichten unserer Stammväter im Buch Bereschit unter einem neue Licht betrachtet.
Rabbiner Noam Schlesinger
Langjähriger, erfahrener Talmudlehrer für Jugendliche. Bei ihm lernen die Schüler nicht einfach Gmara-Abschnitte sondern erfahren methodisch, wie Gmara wirklich funktioniert und wie man sie selber lernen kann. Im Workshop wird die gelernte Theorie immer wieder in praktische Übungen umgesetzt.
Meir Brom
Gebürtiger Schweizer, wärend Jahrzenten Lehrer und Schulrektor hauptsächlich in Israel aber auch in der Schweiz, hat langjährige Erfahrung in Erwachsenenbildung in Israel und in deutschprachigen Ländern. Sein Kurs beschäftigt sich mit auserwählten Themen aus der biblischen und nachbiblischen Literatur zum Teil mit ihren Anwendungen auf die heutige Zeit. Seine Vorträge werden wo immer möglich umrahmt von Kompositionen aus der jüdisch musikalischen Liturgie aus West – Ost und Orient
Rabbiner Yeshaya Balog
wurde in Budapest, Ungarn geboren und schloss seine Jüdischen Studien in London, Heidelberg und Tübingen ab. Er studierte an der Jeschiwa in London und Israel, wo er die Smicha (rabbinische Ordination) erhielt. Rabbiner Balog war Rabbiner und Lehrer für jüdische Studien in Deutschland, machte 2007 Aliyah und arbeitet derzeit in der Internationalen Schule für Holocaust-Studien in Yad Vashem. Der Kurs „Die Schoa aus jüdischer Sicht“ ist einer offizieller, durch Yad Vaschem angebotener Kurs.
Kosten:
Die Teilnahme ist für Mitglieder der ICZ Zürich und der IKG München kostenlos.
Mitglieder anderer Gemeinden bezahlen 75 Euro pro Kurs für das ganze Semsester.
Die beiden ersten Lektionen sind jeweils gratis.
Der Kurs „Schoa aus jüdischer Sicht“ ist für alle kostenfrei.
Anmeldung und weitere Informationen:
Auf unserer (provisorischen) Webseite: WWW.LILMOD.ORG
VeranstaltungenÜberblick »
Februar 2026 | Schwat-Adar I
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
Aktuelle Veranstaltungen
Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786
Kultur
»Wie rettet man das Tote Meer?«
Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage
Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel
Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.
Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.
Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka
»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation
Moderation: Emanuel Rotstein
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de


