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12. Mai 2015
50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel
Am 12. Mai vor 50 Jahren haben die Bundesrepublik Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Dieses Miteinander war und ist nicht selbstverständlich, umso mehr war es wichtig und richtig – für beide Seiten.
Parallel zur Diplomatie besteht ein sehr reger Austausch in Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Speziell im Hightech-Bereich, wo Israel weltweit mit den USA eine Führungsrolle einnimmt. Deutsche Spitzenunternehmen wie SAP oder Siemens unterhalten in Israel sogar Forschungszentren.
Wegen des Austausches zwischen Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen können sich Jugendliche beider Länder besuchen, sich austauschen – entdecken die Gemeinsamkeiten und feiern zusammen.
Deutschland ist in der Bevölkerung Israel eines der beliebtesten Länder. Ebenso ist das Heilige Land bei vielen deutschen Touristen bevorzugtes Reiseziel.
Ich wünsche mir für die Zukunft dieser Partnerschaft und für die Zukunft der nächsten Generationen in beiden Ländern, dass dieses Miteinander und Füreinander wertgeschätzt und beschützt wird – und zwar nicht nur getragen und befördert durch die Politik, sondern vor allem von den Menschen in Deutschland und Israel.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
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