Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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Sa. 18.10.2025 | 26. Tischri 5786

Beginn 20:30

26. Lange Nacht der Museen in München

Vortrag und Konzert
Beitrag der IKG München und Oberbayern zur Langen Nacht

Samstag, 18. Oktober 2025, 20:30–23:00 Uhr

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Minuten)

  • 20:30 Uhr: Dr. Elisabeth Rees-Dessauer
  • 21:45 Uhr: Ellen Presser

21:00 und 22:15 Uhr: Konzert des Synagogenchors unter Leitung von David Rees (je 30 Minuten), Begleitung am Piano: Luisa Pertsovska

Eine Synagoge ist von zentraler Bedeutung für religiöses jüdisches Leben.

Blick auf die Münchner Hauptsynagoge »Ohel Jakob«. © IKG München & Obb./Astrid Schmidhuber

Das griechische Wort steht für ein »Haus der Versammlung«, hebr. »Bet HaKnesset«. Der Vortrag thematisiert, woher der Name der Münchner Hauptsynagoge »Ohel Jakob« kommt, welche baulichen Besonderheiten es gibt und welche Rolle Musik spielt. Dazu gibt es Auftritte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«, hebr. Höre unsere Stimme.

Bis 22 Uhr bietet das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum koschere Speisen.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in alle beteiligten Häuser und Museen. Weitere Informationen unter www.muenchner.de.

Veranstaltungsort:

Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 15, 80331 München, www.ikg-m.de

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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