Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Literaturhandlung

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Mo. 25.02.2013 | 15. Adar 5773

Beginn 19:30

100. Geburtstag ‚Ein Leben gegen die Zeit‘ – Freunde lesen Hermann Lenz

Ein Abend mit Peter Hamm, Michael Krüger und Rachel Salamander.

Hermann Lenz (1913-1998), erklärter Gegner des Nationalsozialismus, lernte 1937 Hanna Trautwein kennen, Tochter einer jüdischen Mutter und seine Kommilitonin an der Münchner Universität. Erst nach dem Krieg, den Hermann an der Ostfront und Hanna im Arbeitslager überlebten, wagten beide die Heirat und er eine freie Schriftstellerexistenz.

In den 50-er Jahren verband Hermann und Hanne Lenz eine intensive Freundschaft mit Paul Celan. Peter Handke verhalf Hermann Lenz in den 70-er Jahren zum literarischen Durchbruch. Zu seinem 100. Geburtstag bereiten dem großen Schriftsteller drei enge Freunde eine besondere Hommage: Peter Hamm, Michael Krüger und Rachel Salamander lesen aus seinen Gedichten und ­Romanen und aus dem noch unveröffentlichten Briefwechsel mit seiner Frau Hanne.

Im Anschluß zeigen wir Ausschnitte aus Dokumentationen des SWR und BR, unter anderem das ­Interview, das kurz vor Hermann Lenz’ Tod entstanden ist.

Montag, den 25. Februar 2013, 19.30 Uhr, Literaturhaus, Salvatorplatz 1.

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus und der Hermann-Lenz-Stiftung.

Telephonische Kartenreservierung ab sofort in der Literaturhandlung, Tel. 089-28 00 135.

Alle Veranstaltungen der Literaturhandlung in München finden Sie unter www.literaturhandlung.de.

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786

Kultur

„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr 

Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.

Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.

Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »

Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786

Kultur

„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)

Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »

Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

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