Die Jüdische Volkshochschule
Die Jüdische Volkshochschule München, 1983 als zweite Einrichtung dieser Art in Deutschland gegründet, bietet die Möglichkeit, allerlei Wissen rund um jüdische Geschichte, Religionsphilosophie, Alltagskultur – und in diesem Kontext nützliche Sprachen – zu erlernen.
Voranmeldung für ist alle Kurse erforderlich.
Programm
Zurzeit werden geboten:
- Iwrit (Neuhebräisch) von Stufe 1 bis 7
- Jiddisch (Kenntnis des Aleph-Beit notwendig)
- Israelischer Folkloretanz für Anfänger und Fortgeschrittene
- Jüdische Küche
Alle Kurse laufen trimesterweise, d.h. von Januar bis April, Mai bis Juli und September bis Dezember.
Auskünfte:
Montag bis Donnerstag, 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Kontakt:
Telefon: +49(0)89 20 24 00-491
Fax: +49 (0)89 20 24 00-470
E-Mail: kultur@ikg-m.de
Zu den Kursen:
Neuhebräisch
Neuhebräisch (Ivrith) wird derzeit in acht verschiedenen Kenntnisstufen angeboten. Unterrichtet wird nach der in Israel üblichen Ulpan”"-Methode für Einwanderer, zügig, effektiv, praxisorientiert, in Wort und Schrift. Der Unterricht findet wöchentlich einmal für 90 Minuten statt, Kursbeginn ist um 18.00 bzw. 19.30 Uhr. Die Kursdauer beträgt in der Regel drei Monate, jeweils beginnend im Januar, Mai bzw. September eines Kalenderjahres.
Anmeldungen für Kurse aller Schwierigkeitsgrade werden ganzjährig angenommen. Interessenten melden sich bitte im Büro der Jüdischen Volkshochschule.
Für den Anfängerkurs sind erst im September 2013 wieder Plätze verfügbar.
Folklore-Tanz
Folklore-Tanz wird zur Zeit immer Montag Abend um 19.00, 19.45 bzw. 20.30 Uhr in drei verschiedenen Stufen unterrichtet. Im Basiskurs erlernt man die Basisschritte anhand der populärsten israelischen Volkstänze. Wer diese schon beherrscht, kann sich weiterbilden im Mittelkurs und dem Tanzkurs für Fortgeschrittene. Je nach Anzahl der Unterrichtseinheiten kann – statt Einzelbezahlung – pro Trimester eine Dauerkarte erworben werden.
Voranmeldung erwünscht. Weitere Informationen allgemeiner Art über israelischen Folklore-Tanz finden Sie unter israeltanz.de.
Jüdische Küche
Zu den jüdischen Feiertagen gehören spezielle Speisen, die Teil der Tradition geworden sind. Und in Israel hat sich im Zusammenleben so vieler Menschen verschiedenster Herkunftsländer, eine ganz besondere Kochkultur entwickelt – zu besonderem Einfallsreichtum manchmal gerade wegen der strengen rituellen Speisegesetze, der Kaschrut, angeregt. Es wird zur Zeit einmal im Monat jeweils mittwochs bzw. donnerstags ein Kochkurs angeboten.
Voranmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Kursgebühr beinhaltet eine Zutatenpauschale für die benötigten Lebensmittel.
Jiddisch für Anfänger und Fortgeschrittene
“Jiddisch is gor nischt asoj schwer un wollt ihr´s gich (schnell) lernen, asoj kummt alle aher…”
Jiddisch erwuchs aus dem Mittelhochdeutschen, bereichert mit wesentlichen Wörtern aus dem Hebräischen und aus dem slawischen Sprachraum. Geschrieben wird diese eigenständige Sprache in hebräischen Lettern. Darum stehen 22 Buchstaben in Druck- und Schreibschrift (in 5-6 Stunden lernt man sie lesen und schreiben) ebenso auf dem Lehrplan wie eine Einführung in die Geschichte der jiddischsprachigen Kultur. Man wird bekannt gemacht mit Autoren, Liedern, Filmen und lernt im besten Fall auf Jiddisch zu “schmiesen”, d.h. sich zu unterhalten.
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Israelitische Kultusgemeinde
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