Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Literaturhandlung

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Di. 26.02.2013 | 16. Adar 5773

Beginn 20:00

Zum 30-jährigen Jubiläum der Literaturhandlung „JAHRHUNDERTBRIEFE“

Gelesen von Schauspielerinnen und Schauspielern der Münchner Kammerspiele.

Wo verdichten sich Geist, Unmittelbarkeit und zeitgeschichtliche Sensibilität in so hohem Maße wie in einigen Briefwechseln deutschsprachiger Künstler und Intellektueller des 20. Jahrhunderts? In ihren Briefen zeigt sich das Raffinement einer Kultur des Briefwechsels in seiner letzten großen Blüte.

Elias Canetti/ Marie-Louise von Motesiczky
„Liebhaber ohne Adresse“
Zwei große Künstler begegnen sich im Exil: die Malerin Marie-Louise von Motesiczky und der Schriftsteller Elias Canetti. Beide sind aus Nazi-Deutschland nach London geflüchtet. Die Künstlerin aus reichem Hause unterstützt den bettelarmen Dichter, sie ­machen einander Mut in ihrem Schaffen – und verlieben sich. Über 50 Jahre erstreckt sich ihre Geschichte.

Lebhaft schildern die Briefe, wie die Geflüchteten in ihrem Gastland heimisch werden.

Dienstag, 26. Februar 2013, 20 Uhr, Münchner Kammerspiele.

Einführung: Peter Hamm. Es lesen: Wolfgang Pregler und Annette Paulmann.

In Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen und der Offenen Akademie der MVHS.

Telephonische Kartenreservierung ab sofort in der Literaturhandlung, Tel. 089-28 00 135.

Alle Veranstaltungen der Literaturhandlung in München finden Sie unter www.literaturhandlung.de.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »

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