Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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Do. 16.06.2011 | 14. Siwan 5771

Beginn 19:00

Vortrag: „Greek Jews before and after World War II“

Gemeinsame Veranstaltung der Stiftung für Jüdische Geschichte und Kultur in Europa, dem Evlagon Institut für kretisch-jüdische Geschichte und der IKG München und Oberbayern im jüdischen Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18.

Prof. Dr. Fleming ist Alexander S. Onassis Professorin für Hellenistische Kultur und Professorin für Geschichte an der New York University sowie der École Normale Superieure, Paris, wo sie das Remarque Institut leitet. Sie ist auch Mitglied des Broad of Trustees der Etz Chayim Synagoge Chania. Prof. Fleming ist ausgewiesene Spezialistin für die Geschichte des modernen Griechenlands, des Balkans und Mittelmeerraumes. Zuletzt erschien von ihr Greece: A Jewish History (Princeton 2008).

Das Evlagon Istitut für kretisch-jüdische Geschichte hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem bisher wenig erforschten jüdischen Leben auf Kreta nachzugehen und es für die Fachwelt aber nicht zuletzt auch für die Einheimischen und die zahlreichen Besucher Chanias zu erschließen. Das Institut ist benannt nach dem letzten Oberrabbiner Kretas, Avraham Evlagon, und beherbergt eine Forschungsbibliothek, organisiert die Kooperation und Forschungsarbeit von Fachwissenschaftlern und leistet Bildungsarbeit, indem es Schulklassen und die zahlreichen Besucher der Etz Chayim Synagoge über jüdisches Leben und Kultur sowie die Vernichtung der jüdischen Gemeinden Kretas während der Schoa informiert.

Programm:

  • Grußworte: Dr. h.c. Charlotte Knobloch (Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern); Manolis Kugiumutzis (‚Vorsitzender des Kretischen Vereins München)
  • Einführung: Prof. Dr. Michael Brenner: Die Geschichte der Juden Kretas
  • Anja Zückmantel (Evlagon Institut für kretisch-jüdische Geschichte, Chania): Wiederaufbau und Zerstörung der Etz Chayim Synagoge auf Kreta; Senator h. c. G. Nikolaj Kiessling (Vizepräsident des Broad of Trustees der Etz Chayim Synagoge Chania)
  • Festvortrag: Prof. Dr. Cathrine Fleming (New York University): Greek Jews before and after World War II

Weitere Informationen unter jgk.geschichte.uni-muenchen.de.

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786

Kultur

»Wie rettet man das Tote Meer?«

Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage

Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel

Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.

Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.

Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka

»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation

Moderation: Emanuel Rotstein

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91

Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786

Kultur

„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter

Beginn 19:00

Buchpräsentation

Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit

Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.

Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »

Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786

Kultur

Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor

Beginn 19:00

Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der 
Woche der Brüderlichkeit

Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »

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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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