Veranstaltungen Orchester Jakobsplatz
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So. 19.03.2017 | 21. Adar 5777
Beginn 19:00Orchester Jakobsplatz München: „Purim – Esther, die Retterin“
Cristiano Giuseppe Lidarti (1730-1795), Esther (1774). Oratorium in hebräischer Sprache
Die Suche nach neuen unbekannten oder vergessenen Komponisten und Werken ist nicht nur Daniel Grossmanns Leidenschaft – es ist mittlerweile das Markenzeichen des OJM.
Mit dem Oratorium „Esther“ in hebräischer Sprache von Cristiano Giuseppe Lidarti führt das OJM ein Juwel der hebräischen Kunstmusik im Purimkonzert am Sonntag, den 19. März 2017 auf.
Das Konzert findet im Hubert-Burda-Saal im Jüdischen Zentrum am Jakobsplatz statt, Beginn bereits um 19 Uhr.
Purim ist ein fröhliches Fest, das an die Rettung des jüdischen Volkes aus der persischen Diaspora erinnert. Nachzulesen ist die Purim-Geschichte im biblischen Buch Esther, in dem die gleichnamige Königin mit ihrer Schönheit den persischen König betört und so einen Genozid an den Juden abwendet. Der aus Österreich stammende Komponist Cristiano Giuseppe Lidarti vertonte diesen Stoff als Oratorium „Esther“ in hebräischer Sprache 1774 für die jüdische Gemeinde in Amsterdam – ein ungewöhnliches bis vor einigen Jahren verschollenes Werk, eine deutsche Erstaufführung!
Für Daniel Grossmann ist das abendfüllende Oratorium eine musikalische Entdeckung. Besonders beglückend für ihn, dies einzigartige Werk in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern aufführen zu können. Das Werk ist mit fünf Solisten, Chor und Orchester besetzt: Esther: Martyna Cymerman, Ahasveros: Sung Min Song, Israelita: Vero Miller, Mordecai: Stefan Sbonnik, Haman: Niklas Mallmann und Vocalconsort München (Johanna Soller, Leiterin).
Mit „Esther“ stellt das OJM nach der Aufführung von Mozarts „La Betulia liberata“ und Händels „Jephtha“ in den vergangenen Saisons erneut eine mutige Jüdin ins Zentrum des Geschehens unserer Oratorien-Reihe.
Israelisches Buffet im Anschluss an das Konzert im Restaurant „Einstein“: Gutschein für 14,- Euro über das OJM-Büro – Tel: 089 12289599, E-Mail: info@o-j-m.de.
Synagogenführung, Beginn: 18 Uhr
Ellen Presser (Leiterin des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde) mit Karten der 1. Kategorie
Esther: Martyna Cymerman

Esther: Martyna Cymerman ©Adam Nawracai
Ahasveros: Sung Min Song

Ahasveros: Sung Min Song
Israelita: Vero Miller

Israelita: Vero Miller © Christian Harmtann
Mordecai: Stefan Sbonnik

Mordecai: Stefan Sbonnik © Thomas Dashuber
Haman: Niklas Mallmann

Haman: Niklas Mallmann © Lars John
Vocalconsort München (Johanna Soller, Leiterin)

Vocalconsort München
Orchester Jakobsplatz München, Daniel Grossmann, Leitung

Daniel Grossmann ©Florian Jänicke
In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Karten
€ 36 | 30 | 26 | (15 ermäßigt)
OJM-Büro (ohne VVK-Gebühr):
www.o-j-m.de
Tel: 089 15909750
info@o-j-m.de
München Ticket:
Tel: 089 54 81 81 81
www.muenchenticket.de
Weitere Informationen unter: ojm.de.
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Januar 2026 | Tewet-Schwat
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786
Kulturzentrum
„Balagan“ von und mit Mirna Funk
Beginn 17:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.
Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.
Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786
Kultur
Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate
Beginn 19:00Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr
An Evening on the Psychology of Antisemitism
Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »
Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
