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Fr. 21.01.2011 | 16. Schwat 5771
Beginn 20:00Musical „Anatevka-Wir sind angekommen“
Der Milchmann Tewje will seine fünf Töchter verheiraten – am liebsten traditionell! Doch die Töchter machen ihm einen Strich durch die Rechnung .. 
… und brechen die jüdische Tradition, zum Leidwesen des Vaters. Eigentlich könnte Tewje es heute, in „Anatevka-Wir sind angekommen“ egal sein, wen die Töchter heiraten, denn jetzt endlich ist er frei, ob in München, New York, London oder Tel Aviv. Doch Tewje kann nicht loslassen.
Die Tradition der Vorfahren, aber auch deren Ängste leben weiter, ihre Erinnerung ist Teil der Wurzeln des heutigen jüdischen Lebens in München. Und deshalb entführt „Anatevka –Wir sind angekommen“ das Publikum zurück ins Schtetl.
Das neue Musical zeigt mit mitreißender Musik, emotionalen Szenen, witzigen und tiefsinnigen Dialogen den Weg, den wir und unsere Mütter, Großmütter, Väter und Großväter bis hierher gegangen sind. Und das alles in höchst unterhaltsamer Weise. Und wer hinter die Kulissen blickt, kann erkennen, dass manche von Tewjes Problemen aus dem fernen Anatevka heute genauso aktuell sind, wie vor 100 Jahren.
Die Initiatoren des Projektes wollen nicht nur nach außen kommunizieren, was sich verändert hat, sie haben auch eine Botschaft, die sich nach innen richtet: Diese generationsübergreifende Produktion soll unseren nichtjüdischen Mitbürgern ein Fenster öffnen, durch das sie in das Haus unserer Geschichte und Tradition, aber auch in unsere Gegenwart hier in München blicken können. Uns Münchner Juden, die wir aus verschiedenen Ländern stammen, soll es zusammenführen und den Jüngeren, die bereits in Deutschland geboren sind, in vergnüglicher Weise unsere Tradition und unsere Herkunft näher bringen.
Die Schirmherrschaft für dieses Projekt haben die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, sowie der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, Herr Christian Ude, übernommen.
Das Musical Anatevka wird nach dem Roman von Scholem Alejchen inszeniert. Die Hauptrollen des Tewje und seiner Frau Golde haben Robert Spitz und Nirit Sommerfeld übernommen. Außerdem singen und spielen Maria Sushansky, Jenny J. Kreidl, Nikolai Bogdanow, Marko Woytowicz, Benni Zimmermann sowie begabte Laiendarsteller der jüdischen Gemeinschaft, unterstützt von einigen nichtjüdischen Laien.
Regie: Celino Bleiweiss
Leitung: Eva Fabian
Produktion: Paula Zimerman Targownik
Musikalische Leitung: Dr. Peter Wegele
„ANATEVKA – Wir sind angekommen“ führt das Publikum zurück ins Schtetl. Mit mitreißender Musik, emotionalen Szenen, witzigen und tiefsinnigen Dialogen zeigt das Stück den Weg, den die jüdischen Mütter Großmütter, Väter und Großväter der Darsteller bis hier und heute gegangen sind. Nicht nur den Münchner Bürgern, auch den jüngeren Juden, die bereits in Deutschland geboren sind, eröffnet es einen Blick auf jüdische Geschichte und Tradition.
Termine der Aufführungen:
- Premiere am Donnerstag, 19. Januar 2012, um 20.00 Uhr
- Samstag, 21. Januar 2012, um 20.00 Uhr
- Sonntag, 22. Januar 2012, um 11.00 Uhr Matinée und 20.00 Uhr
Aufführungsort: Kesselhaus – die Kulturhalle, Lilienthalallee 29, 80939 München
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!
Sichern Sie sich Ihre Karte schon jetzt!
Kartenverkauf unter: anatevka@brodski.eu, oder telefonisch unter 089/ 9301212
Das beliebte Musical von Tewje, dem Milchmann. Es sind nicht nur Alltagssorgen, die ihn plagen. Er muss auch für seine fünf Töchter, ganz nach der Tradition, passende Ehemänner finden. Doch die Zeiten ändern sich …
Lachen und Weinen, witzige Dialoge und tiefe Gedanken liegen selten so nahe beieinander wie bei diesem Musical, das für die ganze Familie geeignet ist.
Preise:
- Block D Reihen 1 – 4: 50,00 Euro
- Block C Reihen 5 – 10: 29,00 Euro
- Block B Reihen 11 – 17: 19,00 Euro
- Block A Reihen 18 – 22: 12,00 Euro
Weitere Infos zu Sitzplätzen und Ermäßigungen
finden Sie im Bestellformular (PDF-Download).
Kontakt:
E-Mail: anatevka@brodski.eu
Fax: 089/93940475
Sichern Sie sich Ihre Karte schon jetzt!
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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