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13. Januar 2012
Max Planck Weizmann Center gegründet
Am 11. Januar 2012 haben die deutsche Max-Planck-Gesellschaft und das israelische Weizmann Institute den Vertrag für die Gründung des gemeinsamen „Max Planck Weizmann Center for integrative Archaeology and Anthropology“ unterzeichnet. Wann gelangte der moderne Mensch nach Europa und Asien? Unter welchen Umständen haben sich kulturelle Veränderungen in der Geschichte von einer Region in die andere verbreite? Wie unterschieden sich die Zähne und Knochen des Neandertalers von unseren? Mit Fragen wie diesen sollen sich die ersten beiden Forschungsschwerpunkte „The Timing of Cultural Change“ und „Physical Anthropology through Bone and Tooth Structure-Function Studies“ beschäftigen.
Zuständig sind hierfür zwei neu eingerichtete Teams von jeweils zehn Wissenschaftlern in Israel und Deutschland, die an gemeinsamen Aktivitäten der den beiden Institutionen teilnehmen.
Die Gründung des Zentrums ist ein weiterer Höhepunkt einer seit mehr als fünfzig Jahren andauernden Kooperation zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und dem Weizmann Institute.
Professor Weiner vom Weizmann Institute erklärte, er erhoffe sich neben der Kooperation mit Deutschland von dem gemeinsamen Zentrum auch eine Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation mit den Nachbarn Israels. „Es wäre nur natürlich, mit den Ländern in der Nachbarschaft zu kooperieren, da wir den selben archäologischen Hintergrund teilen“, so Weiner. „Genauso wie es in den Beziehungen mit Deutschland geschehen ist, könnte jetzt auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit einen über die Wissenschaft hinaus gehenden Einfluss haben und friedliche Beziehungen im Nahen Osten promoten“.
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Kultur
„Un Tango Para Rachel“
Beginn 19:00Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Deutschlandpremiere
Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch
Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.
Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)
Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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