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Di. 16.04.2013 – Do. 18.04.2013 | 6. Ijar 5773
Jüdische Filmtage im Gasteig – Fokus Israel
Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V.
Vom 16. bis 18. April 2013 werden dem Münchner Publikum cineastische Einblicke in aktuelles jüdisches Leben geboten, diesmal unter dem Fokus Israel. Vor dem Hintergrund des 65jährigen Bestehens des Staates Israel zeigen die ausgewählten Filme die ganze Bandbreite israelischen Lebens, nicht nur den aktuellen politischen Konflikt betreffend, sondern sie zeichnen auch ein eindringliches Bild des vielfältigen kulturellen und ethnischen Lebens einer Einwanderungsgesellschaft, die Pluralismus als selbstverständliche Grundlage ihrer Gemeinschaft begreift.
Das Programm umfasst Spielfilme und Dokumentationen in Kinoqualität, die unter anderem verschiedene Einwanderermilieus wie z.B. das bucharische, als auch das Neben- und Miteinander zwischen jüdischen und arabischen Staatsbürgern zeigen.
Die Filme werden in der Originalfassung mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt.
In Kooperation mit dem Israelischen Generalkonsulat München, der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und der Münchner Stadtbibliothek.
Weitere Informationen unter www.juedischekulturmuenchen.de.
Programm
- Di. 16.04.2013 – 6. Ijar 5573
Eröffnungsvortrag Gisela Dachs: Der israelische Film – eine „späte“ Erfolgsgeschichte
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Generalkonsulat München, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landeshauptstadt München.
- Di. 16.04.2013 – 6. Ijar 5573
Eröffnungsfilm: Footnote – He’arat Shulayim
Beginn: 20 Uhr
Spielfilm, Regie: Joseph Cedar, Il 2011, OmenglU, 107 Min.
Eliezer und Uriel Shkolnik sind beide Talmud-Forscher an der Universität von Jerusalem, jedoch höchst unterschiedlich. Der Konflikt findet seinen Höhepunkt, als der Vater durch eine Verwechslung erfährt, er sei der Preisträger einer bedeutenden Auszeichnung, die aber eigentlich seinem Sohn zugedacht war. Sein Sohn ist zerrissen von Stolz und Neid. Wird er die Ehre des Vaters sabotieren?
Im Anschluss Get-together.
Karten: München Ticket Tel. 089/54818181 oder www.muenchenticket.de und Abendkasse.
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Generalkonsulat München, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landeshauptstadt München.
- Mi. 17.04.2013 – 7. Ijar 5573
Vorfilm: Trauma Care – Leben mit dem Terror von Stefanie Gromes, D 2005. Kurzdoku im Rahmen von Israel Close-up der Hochschule für Fernsehen und Film München. Die Regisseurin wird anwesend sein.
Beginn: 18 Uhr
im Anschluss:
Ameer got his gun – Bnei Dodim La`Neshek
Dokumentarfilm von Naomi Levari, Il 2011, Hebr/Arab dtU, 58 Min.
Der 18jährige Ameer Abu-Ria lebt in Sakhnin, im Norden Israels, und ist Araber. Wie sein Vater und sein Großvater meldet er sich freiwillig zum Dienst im israelischen Militär, als einer von 20 arabischen Israelis jährlich. Der Film beleuchtet einfühlsam Ameers Versuch, ein stolzer Araber und gleichzeitig ein überzeugter Israeli zu sein.
Im Anschluss Expertengespräch mit Gisela Dachs, Autorin und Journalistin in Tel Aviv (u.a. für Die Zeit).
Karten: München Ticket Tel. 089/54818181 oder www.muenchenticket.de und Abendkasse.
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Generalkonsulat München, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landeshauptstadt München.
- Mi. 17.04.2013 – 7. Ijar 5573
Present Continuous – Ha-haim bentaim
Beginn: 20 Uhr
Spielfilm, Regie: Aner Preminger, Il 2012, OmenglU, 100 Min.
Im Jahr 2002, auf dem Höhepunkt der Zweiten Intifada, befindet sich die israelische Gesellschaft in einer Krise. Während in Jerusalem täglich Bomben explodieren entscheidet sich Ruthy, ihre Familie von der Außenwelt zu isolieren. Als ihr Mann und ihre Kinder schlafen, verbarrikadiert sie die Wohnung. Auf die Frage „Wie lange?“ der überraschten Familienmitglieder, lautet die Antwort der Mutter: „Bis es Frieden gibt“.
Karten: München Ticket Tel. 089/54818181 oder www.muenchenticket.de und Abendkasse.
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Generalkonsulat München, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landeshauptstadt München.
- Do. 18.04.2013 – 8. Ajar 5773
Lenin in October
Beginn: 18 Uhr
Filmkomödie, Regie: Evgeny Ruman, Il 2010, Russ/Hebr englU, 50 Min.
Grisha hat seinen Traum von der Eröffnung eines eigenen Restaurants fast schon aufgegeben. Da hinterlässt ein reicher Onkel in Russland dem geliebten Neffen sein Vermögen, stellt jedoch Bedingungen. So muss das Restaurant nicht nur „Roter Oktober“ heißen, sondern auch über eine Lenin-Büste verfügen. Die Suche nach ihr führt zu einer Reihe von bizarren Ereignissen und Begegnungen.
im Anschluss: In the Third Person – B’Guf Shlishi
Dokumentarfilm, Regie: Artur Yakobov und Sharon Attias, Il 2010, Russ/Buch/Hebr englU, 62 Min.
Der Film schildert die persönliche Reise von Arthur Yakobov, einem israelisch bucharischen Künstler, in seine eigene Kindheit und die Abgründe seiner Familie. In einer einzigartigen Filmsprache zeigt Yakobok die durch Gewalt und Grausamkeit geprägte Zerrissenheit seiner Familie, aus der er als kleines Kind vertrieben wurde, und deren fortwährenden Kampf, sich der israelischen Realität anzupassen.
Im Anschluss Expertengespräch mit Gisela Dachs, Autorin und Journalistin in Tel Aviv (u.a. für Die Zeit).
Karten: München Ticket Tel. 089/54818181 oder www.muenchenticket.de und Abendkasse.
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Generalkonsulat München, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landeshauptstadt München.
- Do. 18.04.2013 – 8. Ajar 5773
Zaytoun
Beginn: 20:30 Uhr
Spielfilm, Regie: Eran Riklis, F/GB/Il 2012, Hebr/Arab/Engl dtU, 107 Min.
Zu Beginn des Libanonkrieges 1982 versuchen der palästinensische Flüchtlingsjunge Fahed und der von der PLO abgeschossene israelische Kampfpilot Yoni, sich gemeinsam einen Weg nach Israel zu bahnen. Aus der reinen, von Misstrauen der beiden Erzfeinde gezeichneten Überlebens-Zweckgemeinschaft entsteht trotz aller Widerstände langsam eine unwahrscheinliche, aber wunderbare Freundschaft. Zaytoun war der Überraschungserfolg des Toronto Filmfestivals 2012.
Einführung: Prof. Dr. Stephan Stetter (Universität der Bundeswehr München)
Karten: München Ticket Tel. 089/54818181 oder www.muenchenticket.de und Abendkasse.
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Generalkonsulat München, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landeshauptstadt München.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
WIRD VERSCHOBEN: Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Aufgrund der derzeitigen Lage in Israel und des Ausfalls etlicher Flugverbindungen kann diese Veranstaltung leider nicht wie geplant stattfinden. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786
Kultur
Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«
Beginn 19:00Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.
Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten. Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
