Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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Fr. 23.12.2011 | 27. Kislew 5772

Beginn 23:05

BR-Klassik: Highlights von „Blue notes gegen braune Töne“

„Blue notes gegen braune Töne“: Highlights aus dem Benefizkonzert für das „Bündnis für Toleranz“ am 15. Oktober 2011 im Münchner Herkulessaal. Mit der Lehrer Big Band Bayern unter der Leitung von Thomas Zoller sowie den Gastsolisten Claus Reichstaller und Hermann Breuer.

Claus Reichstaller

Claus Reichstaller

Main Act: Lehrer Big Band Bayern unter der Leitung von Professor Thomas Zoller. Programm: von den Swing-Jahren in die Jetztzeit.

Special Guest: Jazztrompeter Claus Reichstaller, Jazzposaunist Hermann Breuer

BR-Moderation:

Live-Übertragung/ Aufzeichnung durch den Bayerischen Rundfunk (Kooperationspartner BR-Klassik)

Lehrer Big Band Bayern

Lehrer Big Band Bayern

Dem Bündnis, das 2005 anlässlich des verstärkten Auftretens von Rechtsextremisten in Bayern gegründet wurde, gehören neben den großen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern mehrere Ministerien, die kommunalen Spitzenverbände und eine Reihe weiterer großer Verbände an, der bllv ist im Geschäftsführenden Vorstand.

Das Bündnis hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Stimme im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Intoleranz entwickelt; die Veranstaltung am 15. Oktober wird auch der offizielle Start für den neugegründeten Förderverein sein.Unter dem Motto „Blue notes gegen braune Töne“ gibt die Lehrer Big Band Bayern unter der Leitung von Prof. Thomas Zoller ein Benefizkonzert für das „Bayerische Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“.

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Aktuelle Veranstaltungen


Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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