Liebe Gemeindemitglieder,
bald ist es so weit: Das Gemeindewochenende 2025 ist nur noch wenige Wochen entfernt! Hier erhalten Sie schon jetzt alle Informationen zu den geplanten Veranstaltungen sowie zur Anmeldung.
Auf dieser Seite finden Sie:
Gesamtprogramm
(Klick zum Vergrößern)
Wir weisen darauf hin, dass es sich beim Gemeindewochenende um eine interne Veranstaltung handelt, die ausschließlich Mitgliedern der IKG offensteht.
Externe Anmeldungen können wir daher leider nicht berücksichtigen!
Gemeindewochenende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
12.–14. Dezember 2025
Programm
Den Herausforderungen der Gegenwart begegnen – die Zukunft gestalten
Wir freuen uns über die Teilnahme von Israel Kalman Bar, aschkenasischer Oberrabbiner des Staates Israel, der unser Gemeindewochenende als Ehrengast bereichern wird!
Freitag, 12. Dezember
ab 16 Uhr: Gebet mit anschließendem Kabbalat Schabbat
Samstag, 13. Dezember
9 – 13 Uhr: Gebet & Kiddusch
10 – 11.30 Uhr: Kinder- und Jugendgebet mit Asaf Grünwald
Workshops
Sämtliche Workshops werden zweimal angeboten, sodass Sie in beiden Runden je eine Wahlmöglichkeit haben.
- Dr. Johannes Becke: Mythen des Nahostkonflikts
- Laura Cazés: Jüdische Communities innovativ gestalten. Was bedeutet Gemeinschaft in Zeiten der Krise?
- Ron Dekel & Jessica Flaster: Jüdisches wehrhaftes Studentenleben heute
- Asaf Grünwald: Thema folgt
- Nathalie Scher-Kahn: Resilienz in schwierigen Zeiten – jüdisches Leben, Antisemitismus und innere Stärke
- Prof. Dr. Guy Katz: Die Kunst des Überzeugens
- Tommy Haber: Drohnen – Gefahren und Aussichten
- Chen & Robert Rothbart: Winner mentality of two former professional athletes (in engl. Sprache)
- Christin Kelly: Antiisraelische Demos: Die Stadt München erklärt sich und die Rechtslage
- Raw Shmaryahu Treiher – in russischer Sprache
- „Weg der Erinnerung“: Eine Stadtführung zu Schicksalen verfolgter Mitglieder und Funktionäre des FC-Bayerns
Workshop-Runde 1 (13:00 – 14:30 Uhr)
Workshop-Runde 2 (15:00 – 16:30 Uhr)
Sonntag, 14. Dezember
Podiumsdiskussion I
Bedroht von allen Seiten? Gefährliche Allianzen und ihre Folgen
- Düzen Tekkal
Journalistin, Kriegsreporterin, Gründerin von HÁWAR.help - Manfred Hauser
Präsident des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz (LfV) - Richard Chaim Schneider
Journalist, Autor, ehem. ARD-Studioleiter Tel Aviv
Moderation:
- Shahrzad Eden Osterer
Journalistin, Bayerischer Rundfunk
Podiumsdiskussion II
„Müssen wir unsere Koffer wieder packen?“
Viele Jüdinnen und Juden in Deutschland stellen sich seit dem 7. Oktober erneut eine schmerzhafte Frage:
Hat jüdisches Leben in Deutschland eine Zukunft – oder müssen wir unsere Koffer wieder packen?
Die Diskussion beginnt mit einer Einführung von Präsidentin Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, die die Lage der jüdischen Gemeinschaft nach dem 7. Oktober klar benennt: den drastischen Anstieg antisemitischer Vorfälle, eine politische Stimmung, die jüdische Sicherheit zunehmend infrage stellt, und den alarmierenden Aufstieg der AfD.
Im anschließenden Gespräch analysieren drei profilierte jüdische Stimmen aus Literatur, Journalismus und Community-Arbeit die gegenwärtige Situation, ihre historischen Muster und die Frage, was jüdisches Leben in Deutschland jetzt braucht, um bestehen zu können.
Auf dem Podium:
- Dr. Doron Rabinovici
Schriftsteller · Historiker · Publizist - Philipp Peyman Engel
Chefredakteur der „Jüdischen Allgemeinen“ - Laura Cazés
Sozialwissenschaftlerin · Expertin für jüdische Gegenwartskultur
Moderation:
- Awi Blumenfeld
Historiker · Autor · Experte für Shoah- und Gegenwartsgeschichte
Hinweis Kinderbetreuung:
Am Samstag zwischen 13 und 16 sowie am Sonntag zwischen 11 und 16 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten (Kindergarten für Unter-6-jährige, Jugendzentrum Neschama für ältere Kinder).
Unsere Referentinnen und Referenten
- Manfred Hauser
- Laura Cazés
- Prof. Dr. Guy Katz
- Düzen Tekkal (Foto: Sophie Wanninger)
- Chiara Sommer-Yusupov
- Asaf Grünwald
- Nathalie Scher-Kahn
- Dr. Doron Rabinovici (Foto: Lukas Beck)
- Richard C. Schneider
- Johannes Becke
- Ron Dekel
- Philipp Peyman Engel
Johannes Becke
Johannes Becke ist Professor für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der arabisch-israelischen Beziehungen. Im Frühjahr 2026 erscheint sein neues Buch „Hier ist nicht Europa. Wie Israel Teil des Nahen Ostens wurde
Laura Cazés
Laura Cazés arbeitet seit vielen Jahren auf nationaler Ebene in der jüdischen Community-Arbeit und beschäftigt sich mit moderner jüdischer Identität, Empowerment, Bildungsarbeit, Generationendialog und Solidarität in Krisenzeiten. Ihre Perspektive verbindet Professionalität, persönliche Verwurzelung und gesellschaftliche Verantwortung – ein unverzichtbarer Blick auf jüdisches Leben heute.
Ron Dekel
Ron Dekel ist Präsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschland und repräsentiert damit die politische Stimme von rund 25.000 jüdischen Studierenden zwischen 18 und 35 Jahren. Er engagiert sich bundesweit für jüdisches Leben, gegen Antisemitismus sowie für eine starke studentische Zivilgesellschaft und bringt jüdische Perspektiven in Politik, Hochschulen und Öffentlichkeit ein.
Philipp Peyman Engel
Philipp Peyman Engel ist eine führende Stimme jüdischer Öffentlichkeit in Deutschland. Als Chefredakteur der „Jüdischen Allgemeinen“ kommentiert und analysiert er seit Jahren gesellschaftliche Entwicklungen, Antisemitismus, Israelfeindlichkeit und sicherheitspolitische Fragen mit klarer Haltung und journalistischer Präzision. Er bringt die Perspektive einer jüdischen Gegenwart ein, die zugleich verletzlich und entschlossen ist.
Asaf Grünwald
Tätig als Tourguide und Pädagoge und gibt Vorträge zu jüdischen Themen. Asaf Grünwald lebt in Israel ist verheiratet und hat vier Kinder.
Manfred Hauser
Manfred Hauser ist Jurist und Polizeibeamter. Seit 1. Januar 2025 führt er das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz. Er war zuvor Vizepräsident des LfV und Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Hauser zählt Rechtsextremismus – insbesondere die Alternative für Deutschland (AfD) – zur größten Gefahr für die Demokratie und setzt auf rigorose Präventions- und Beobachtungsarbeit.
Prof. Dr. Guy Katz
Guy Katz ist einer der wenigen Verhandlungsprofessoren Europas und begann seine Laufbahn als Nachrichtenoffizier in den IDF, wo er seine ersten Erfahrungen in Kommunikation und schwierigen Gesprächen sammelte. Der deutsch-israelische Experte hat weltweit für Regierungen, Unternehmen, Startups und Non-Profits gearbeitet und Tausende Menschen in Verhandlung, Auftritt und Kommunikation trainiert. Heute ist er Professor in München, Leiter eines internationalen Trainingsunternehmens und globaler Master Trainer für BMW und bleibt dabei vor allem eines: ein Mensch, der an die Kraft positiver, intelligenter Gesprächsführung glaubt.
Doron Rabinovici
Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, lebt in Wien. Er ist Schriftsteller und promovierter Historiker.Seine Arbeiten umfassen Kurzgeschichten, Romane, Essays und wissenschaftliche Studien. Werke u.a: Instanzen der Ohnmacht. Wien 1938-1945. Der Weg zum Judenrat (Jüdischer Verlag bei Suhrkamp – 2000); Die letzten Zeugen. Ein Theaterprojekt gemeinsam mit Matthias Hartmann (Wiener Burgtheater – 2013) – Die Einstellung. Roman (Suhrkamp – 2022) – Der siebente Oktober. Ein Lesedrama; (Suhrkamp Theaterverlag – 2024).
Nathalie Scher-Kahn
Nathalie Scher-Kahn ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeitet als Coach in eigener Praxis in München. Sie begleitet Menschen in herausfordernden Lebensphasen, therapeutisch, im Coaching und als Trainerin beim Hoffman Seminar. Sie unterstützt Klienten darin, innere Stärke, Orientierung, neue Perspektiven sowie Resilienz zu entwickeln. Ihren Ausgleich findet sie in der Natur, auf Reisen und mit ihrer Familie.
Richard Chaim Schneider
Richard C. Schneider, geboren 1957, ist vielfach ausgezeichneter Journalist, Buchautor und Filmemacher. Er war von 2006 bis 2017 ARD Studioleiter und Chefkorrespondent in Tel Aviv und Rom und arbeitete bis Ende 2022 als Editor-at-Large für die ARD. Seit 2021 ist er SPIEGEL-Autor, seit 2025 schreibt er für „Neue Zürcher Zeitung“. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher „Das Sterben der Demokratie. Der Plan der Rechtspopulisten – in Europa und den USA“ (zusammen mit Peter R. Neumann) und der SPIEGEL-Bestseller „Die Sache mit Israel. Fünf Fragen zu einem komplizierten Land“.
Chiara Sommer-Yusupov
ist in Frankfurt am Main geboren und war dort in ihrer Jungend in der Gemeinde und in der ZJD aktiv. Nach der Schule ist sie nach London gezogen um ‚Business Studies‘ an der Cass Business School zu studieren, hat anschließend ein Technologie Start-up gegründet und ist seit über 10 Jahren Venture Capital Investorin. Vor 6 Jahren ist sie nach München gezogen und arbeitet hier als Investment Director bei Intel Capital, wo sie primär in AI und Robotics Unternehmen investiert.
Düzen Tekkal
Düzen Tekkal ist Autorin, Journalistin, Filmemacherin und Menschenrechtsaktivistin. Zusammen mit ihren Schwestern gründete sie die Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help e.V., die sich vor allem mit Projekten für Mädchen und Frauen im Irak, Syrien und Deutschland engagiert. In ihrem Buch und der gleichnamigen Bildungsbewegung GermanDream setzt sie sich für ein wertebasiertes Deutschland und gegen Extremismus und Menschenfeindlichkeit ein. Sie hat vielfältige Preise und Ehrungen erhalten, u.a. das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande. Sie ist Jesidin, Kurdin und Deutsche.
Awi Blumenfeld
Awi Blumenfeld wurde als Sohn zweier Shoah-Überlebender in München geboren. Nach Studien in München und Wien lehrte er an der Bar-Ilan-Universität in Israel. Er ist Vorstandsmitglied der historischen Kommission der Claims Conference und lehrt zu Israel, Antisemitismus und jüdischer Geschichte an der Universität Wien und der KPH Wien/Krems. Zudem berät er jüdische Gemeinschaften in Europa und den USA.
Sharzad Eden Osterer
Die deutsch-iranische Journalistin Shahrzad Eden Osterer berichtet für den Bayerischen Rundfunk über Iran, Protestbewegungen, Frauenrechte und Antisemitismus. Durch ihre eigene Biografie zwischen Diktaturerfahrung und demokratischer Freiheit vermittelt sie eindrucksvoll, warum der Kampf gegen Hass und Menschenverachtung universell ist. Mit analytischer Schärfe und Empathie führt sie durch das Podiumsgespräch und schafft Raum für klare Gedanken und echte Begegnung.
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April 2026 | Adar II-Nissan
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Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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