Veranstaltungen
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Do. 10.04.2014 | 10. Nissan 5774
Beginn 19:00Filmvorstellung: „Für die Ewigkeit. Der Alte Israelitische Friedhof in München“
im Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1.
Der hinter einer Backsteinmauer an der Thalkirchner Straße gelegene Alte Israelitische Friedhof ist ein weitgehend unbekannter, nahezu vergessener Ort der Münchner Geschichte. Auf dem Friedhof scheint die Zeit stehengeblieben. Die Grabsteine mit ihren oft schon verwitterten Inschriften tragen Namen von Familien und Persönlichkeiten, die längst aus dem Stadtgedächtnis verschwunden sind. Daher ist dieser Friedhof ist auch eine einzigartige kulturgeschichtliche Quelle, die die Begegnung mit dem Münchner Judentum des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ermöglicht.
Seit 50 Jahren trägt Johanna Angermeier Verantwortung für den Friedhof, den sie so gut kennt, wie kaum ein anderer. Für ihr Porträt eines aus der Zeit gefallenen Münchner Ortes begleiten die Filmemacherinnen Isabel Gathof und Agata Wozniak die Verwalterin des Friedhofs bei ihren täglichen Arbeiten und im Wandel der Jahreszeiten mit der Kamera.
„Für die Ewigkeit. Der Alte Israelitische Friedhof in München“ ist in enger Zusammenarbeit der Hochschule für Fernsehen und Film München mit dem Jüdischen Museum München und dem Münchner Stadtarchiv entstanden.
Das Projekt wurde vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert.
Weitere Informationen auch unter: http://www.feinshmekerfilm.de/trailer-jued-friedhof.html
Eintritt: 4 Euro
Telefonische Kartenreservierung unter 089/23396450 (Anrufbeantworter). Vorbestellte Karten müssen bis 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Kasse abgeholt werden, ansonsten verfällt die Reservierung.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
