Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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So. 16.09.2012 | 29. Elul 5772

Erew Rosch Haschanah

Vorabend des Neujahrsfestes

Rosch Haschana („Kopf des Jahres“) ist der Name des jüdischen Neujahrsfest, das nach dem jüdischen Kalender am ersten und zweiten des Monats Tischri gefeiert wird. Da sich der jüdische Kalender nach dem Mond richtet (am ersten Tischri ist dann Neumond), findet das Neujahrsfest gegenüber dem christlichen Kalender nicht immer zur selben Zeit statt (dieses Jahr am 2./3. Oktober 97). Wie alle jüdischen Feiertage beginnt auch Rosch Haschana am Vorabend. Die deshalb, weil der Sonnenuntergang der Beginn des eigentlichen neuen Tages ist.

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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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