Veranstaltungen
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Mi. 09.04.2014 | 9. Nissan 5774
Beginn 19:00Dachauer Zeitzeugengespräch mit Joshua Kaufman – „Von Ungarn durch die Hölle bis nach Amerika“
Ort: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau, Pater-Roth-Straße 2a
Der Eintritt ist frei.
Die KZ-Gedenkstätte führt mit Joshua Kaufman ihre Veranstaltungsreihe „Dachauer Zeitzeugengespräche“ fort. Kaufman überlebte das Konzentrationslager Auschwitz- Birkenau und Mühldorf, ein Außenlager des KZ Dachau.
Joshua Kaufman berichtet von seiner Kindheit in Ungarn, seiner Deportation sowie seinem Leben nach der Befreiung in Israel und in den USA.
Joshua Kaufman kommt am 20. Februar 1928 als Kind einer ultraorthodoxen jüdischen Familie in Debrecen (Ungarn) auf die Welt. Als Jugendlicher schließt er sich einer zionistischen Untergrundbewegung an und träumt davon, nach Palästina zu gehen. Im Juni 1944 muß Joshua, gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Geschwistern, in das Ghetto von Debrecen umsiedeln. Vier Wochen später werden sie in das KZ Auschwitz deportiert. Hier sieht er seine Mutter und seine drei Geschwister zum letzten Mal.
Joshua Kaufman überlebt Auschwitz-Birkenau und kommt im September 1944 in das Dachauer Außenlager Mühldorf, wo er für den Bunkerbau eingesetzt wird. Am 29. April 1945 wird er von amerikanischen Soldaten auf einem Güterwaggon befreit. Nach dem Krieg geht er für 25 Jahre nach Israel. Bei einem Besuch seines Vaters in Amerika lernt er seine spätere Frau kennen.
Er zieht in die USA, heiratet mit 48 Jahren und gründet eine Familie – beide bekommen vier Töchter. Joshua Kaufman ist 86 Jahre alt und arbeitet noch täglich als Handwerker in Los Angeles.
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Januar 2026 | Tewet-Schwat
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786
Kulturzentrum
„Balagan“ von und mit Mirna Funk
Beginn 17:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.
Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.
Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786
Kultur
Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate
Beginn 19:00Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr
An Evening on the Psychology of Antisemitism
Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »
Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
