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Mi. 21.12.2011 | 25. Kislew 5772
Beginn 19:00Winterliches Leben auf dem Jakobsplatz – gemeinsames Entzünden der Chanukkia
Glühwein, Krapfen und unser Oberbürgermeister Ude in luftigen Höhen dank der Münchner Feuerwehr.
Seien Sie dabei und erleben Sie das gemeinsame Lichterzünden am großen Chanukka-Leuchter auf dem Jakobsplatz!
Am Mittwoch, 21. Dezember 2011, um 19.00 Uhr
laden die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern und Chabad Lubawitsch München herzlich zu der öffentlichen Entzündung des zweiten Lichtes am achtarmigen Chanukka-Leuchter ein.
Pressemitteilung als Download (.pdf)
(Presse-)Informationen als Download (.pdf)
Weitere Informationen zu Chanukka finden Sie unter ikg-m.de oder hagalil.com.
Alle Münchnerinnen und Münchner sowie alle Gäste der Stadt sind herzlich eingeladen, zusammen mit Staatsminister Ludwig Spaenle, Oberbürgermeister Christian Ude und weiteren Ehrengästen zu feiern.
Auch in diesem Jahr soll es wieder ein fröhliches Chanukka-Fest mit Musik sowie kostenlosen Krapfen und warmen Getränken werden.
Es begrüßen
Dr. h. c. Charlotte Knobloch, IKG-Präsidentin
Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus
Christian Ude, Oberbürgermeister der LH München
Gemeinderabbiner Arie Folger
Entzünden des Lichts
Rabbiner Israel Diskin, Chabad München
Veranstalter: Chabad München und IKG München und Oberbayern
Veranstaltungsort: St.-Jakobs-Platz
Die Chanukkia am Jakobsplatz ist fast acht Meter hoch, sieben Meter breit und 1,5 Tonnen schwer und gilt als einer der größten Chanukka-Leuchter außerhalb Israels. Er ist das Werk des Krefelder Bildhauers und Künstlers Gershom v. Schwarze (www.gershom-von-schwarze.de), der zusammen mit seinem Münchner Kollegen Harry Schreyegg den Leuchter gebaut hat.
Hintergrund: Chanukka („Weihung“), das jüdische Lichterfest, ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes Fest. Es erinnert an das Chanukka-Wunder bei der Wiedereinweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem. Die Menora, der siebenarmige Leuchter im Tempel, durfte niemals erlöschen. Nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand im Jahre 164 v. Chr. und der Rückeroberung des Tempels war dort nur mehr so viel Öl vorhanden, um die Lichter der Menora einen Tag lang zu entzünden. Und dennoch leuchtete die Menora der Überlieferung zufolge volle acht Tage, also über genau den Zeitraum, denn es damals dauerte, neues geweihtes Öl herzustellen. Dies wird einem Wunder zugeschrieben: Dem Chanukka-Wunder. Daran erinnern die acht Lichter des Chanukka-Leuchters, an dem jeden Tag ein Licht mehr angezündet wird, bis am achten Tag alle Lichter brennen.
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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80331 München
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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