Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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Do. 30.01.2014 | 29. Schwat 5774

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Lesung: „Dies ist mein letzter Brief…“ Eine Münchner Familie vor der Deportation im November 1941.

Die Geschichte der Familie von Alfred Koppel, übersetzte Ausgabe, mit einem umfangreichen Personenverzeichnis mit biografischen Angaben über Mitglieder der jüdischen Gemeinde vor allem in München (aber auch in Berlin und Hamburg) im Volk Verlag erschienen, hrsg. von Ilse Macek und Friedbert Mühldorfer.

Ort: Rotunde im Stadtarchiv München, Winzererstraße 68, 80797 München.

Kernstück des Buches sind die Briefe von Alfreds Mutter Carla Koppel von 1940/41. Sie zählen zu den seltenen persönlichen Schriftzeugnissen aus der Zeit unmittelbar vor den Deportationen aus München, die von Opfern erhalten geblieben sind; diese machen den ganz besonderen Wert dieses Buches aus (Einladung im Anhang).

Eine Veranstaltung des Volk Verlags, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., RAG München, Lagergemeinschaft Dachau e.V., Stadtarchiv München und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – BdA.

Einladungsflyer (PDF)

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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