Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Literaturhandlung

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Mo. 08.06.2015 – Mo. 08.06.2015 | 21. Siwan 5775

Beginn 20:00

Barbara Honigmann – Chronik meiner Straße

Barbara Honigmann erzählt von den großen Brüchen und Verlusten im Leben.

Jetzt legt sie ein Erinnerungsbuch vor, das sich einer einzigen Straße widmet. Es ist die unscheinbare französische Straße, weit weg vom berühmten Straßburger Stadtzentrum, in der sie seit über zwanzig Jahren wohnt. Hier gibt es kein Europaparlament und keine Kathedrale. Was es gibt, ist Vielfalt: unterschiedliche Herkünfte mit unterschiedlichen Religionen. Was alle verbindet ist das Gefühl, nicht von „hier“ zu sein. Barbara Honigmann begegnet im Kleinen der ganzen Welt. Ein Buch, wie es nur das Leben selbst schreibt. Barbara Honigmann liest am Montag, den 8. Juni 2015, 20 Uhr, im Literaturhaus.

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus, dem Hanser Verlag und B’nai B’rith.

Telephonische Kartenreservierung ab sofort in der Literaturhandlung, Tel. 089-28 00 135.

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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