Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Religion

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Di. 18.09.2012 | 2. Tischri 5773

Beginn 12:30

Anfänger-G-ttesdienst

Ein Anfänger-G-ttesdienst zu Mussaf von Rosch Haschana mit besonderer Ansprache für Eltern „Teschuwa (Umkehr) als Erziehungsmodell“ mit Rabbiner Arie Folger.

am Dienstag, 18. September 2012, um 12.30 Uhr in der Wochentagssynagoge am Jakobsplatz während des regulären G-ttesdienstes.

Der Anfänger-G-ttesdienst ist ein verkürztes, interaktives Gebets-Erlebnis, bei dem Sie Fragen stellen und die jeweiligen Melodien und Gebete üben können. Gebetet wird auf Hebräisch mit deutschem und russischem Übersetzungstext sowie mit der entsprechenden Transkription. Hebräisch-Kenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Anschließend gliedern wir uns wieder in den regulären G-ttesdienst in der Hauptsynagoge „Ohel Jakob“ ein.

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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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