Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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Mo. 19.12.2011 | 23. Kislew 5772

Beginn 17:30

Anatevka trifft Gershwin, Mahler und Freunde

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern, Gemeinderabbiner Arie Folger und die IreneLorencFoundation laden Sie herzlich zu einem musikalischen Abend mit einem Vortrag von Rabbiner Arie Folger ein. Der Eintritt ist frei!

Musik: Internationale Solisten
Gestaltung: David Rees

Am Montag, 19. Dezember 2011, um 17.30 Uhr im Hubert-Burda-Saal des Jüdischen Zentrums am Jakobsplatz

Die IreneLorencFoundation wurde zu Ehren von Irene Lorenc gegründet. Für Irene Lorenc war das Judentum essentieller Bestandteil ihres Lebens und ihres Wirkens. Als einziges Kind von Überlebenden des Holocaust flüchtete sie mit ihrer Familie im Jahre 1979 aus der ehemaligen Tschechoslowakei vor den dortigen politisch und religiös motivierten Verfolgungen. Religionsfreiheit hat sie nie als Selbstverständlichkeit erlebt. Mit einzigartiger Hingabe ist es ihr gelungen, ihre Kinder im Geiste der wegweisenden religiösen und humanitären Werte zu erziehen und ihrer Familie eine starke und selbstbewusste jüdische Identität zu verleihen. Die Stiftung wurde ins Leben gerufen, um den Erhalt der jüdischen Kultur zu unterstützen und jüdische Erziehung und Bildung zu fördern.

Kontakt: IreneLorencFoundation, Barerstraße 88, Telefon +49 (0)89 24 24 18 38, E-Mail: irenelorencfoundation@gmail.com

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Aktuelle Veranstaltungen


Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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