Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Jüdische Gemeinde für
München und Oberbayern

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. (IKG) ist die größte jüdische Gemeinde in Deutschland mit derzeit rund 9.500 Mitgliedern, darunter viele Neuzuwanderer aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.

Die IKG verfügt über alle Institutionen und die nötige Infrastruktur, um den Erhalt jüdischer Tradition und Religionsausübung zu gewährleisten. Sie unterhält drei Synagogen, zwei Mikwaot, eine koschere Metzgerei, ein koscheres Restaurant, einen Kindergarten, eine Ganztagesgrundschule, ein Jugend- und Kulturzentrum, ein Seniorenheim, eine Bibliothek, eine Integrationsabteilung für Neuzuwanderer aus den GUS-Staaten, eine Sozialabteilung und zwei Friedhöfe.

Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde setzt sich zusammen aus einem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten sowie zwölf Vorstandsmitgliedern, die einer oder mehreren der acht Kommissionen angehören. Satzungsgemäß vertritt der Präsident die Gemeinde nach außen.

Die Israelitische Kultusgemeinde umfasst als Einheitsgemeinde jüdische Mitglieder jeglicher religiöser Ausrichtung.

 

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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Israelitische Kultusgemeinde
Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de