Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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16. Februar 2012

Jerusalemer Krankenhaus behandelt Frühchen aus Gaza

Das israelische Verbindungsbüro zum Gazastreifen hat den Transport von drei frühgeborenen Kindern (zwei Jungen und ein Mädchen) zur medizinischen Versorgung nach Israel koordiniert. Den Israelischen Verteidigungsstreitkräften zufolge waren die Drillinge am 14.2.2012 auf die Welt gekommen und mussten sofort künstlich beatmet werden. Ihre Eltern leben in Gaza und haben sieben Jahre lang vergeblich versucht, Nachwuchs zu zeugen, bevor sie sich zu einer künstlichen Befruchtung entschlossen hatten.

Foto: COGAT

Foto: COGAT

Ein Vertreter des Gesundheitsministeriums in Gaza sendete nach der Geburt eine Anfrage an den District Coordination Officer, der einen Krankenwagen organisierte, um die Säuglinge in ein Jerusalemer Krankenhaus zu transportieren. Dort werden sie jetzt medizinisch versorgt bis sich ihr Zustand stabilisiert.

Die Kinder wurden von ihrer Großmutter und ihrem Onkel begleitet. Die Mutter konnte noch nicht mitkommen, da sie sich noch von der Geburt erholen muss, ihr Ehemann blieb an ihrer Seite. Doch sobald sie sich erholt hat, sollen die Eltern nach Israel nachkommen.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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