Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Bayerisches Bündnis für Toleranz

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Sa. 15.10.2011 | 17. Tischri 5772

Beginn 20:00

„Blue notes gegen braune Töne“

BENEFIZKONZERT des Bayerischen Bündnisses für Toleranz im Herkulessaal München. Zum Flyer  
Karten unter muenchenticket.de.

Lehrer Big Band Bayern in Leipzig, 26.3.11. Foto: Michael Buttmann

Lehrer Big Band Bayern in Leipzig, 26.3.11. Foto: Michael Buttmann

Main Act: Lehrer Big Band Bayern unter der Leitung von Professor Thomas Zoller. Programm: von den Swing-Jahren in die Jetztzeit.

Special Guest: Jazztrompeter Claus Reichstaller, Jazzposaunist Hermann Breuer

BR-Moderation:  Markus Othmer (angefragt)

Live-Übertragung/ Aufzeichnung durch den Bayerischen Rundfunk (Kooperationspartner BR-Klassik)

Eintritt: 25 Euro. Der Kartenvorverkauf läuft über muenchenticket.de.

Dem Bündnis, das 2005 anlässlich des verstärkten Auftretens von Rechtsextremisten in Bayern gegründet wurde, gehören neben den großen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern mehrere Ministerien, die kommunalen Spitzenverbände und eine Reihe weiterer großer Verbände an, der bllv ist im Geschäftsführenden Vorstand.

Das Bündnis hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Stimme im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Intoleranz entwickelt; die Veranstaltung am 15. Oktober wird auch der offizielle Start für den neugegründeten Förderverein sein.Unter dem Motto „Blue notes gegen braune Töne“ gibt die Lehrer Big Band Bayern unter der Leitung von Prof. Thomas Zoller ein Benefizkonzert für das „Bayerische Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“.

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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