Ergänzende Information zur Zeitkapsel in der Hauptsynagoge
Fast ein Jahrhundert lang galt dieser Schlussstein als einzig erhaltener Gebäudeteil der alten Münchner Hauptsynagoge. Nach dem Abriss im Juni 1938 waren keine zunächst anderen Überreste des Gebäudes bekannt.
Im Juli 2023, 85 Jahre nach der Zerstörung, wurden Fragmente der Synagoge bei Bauarbeiten am Isarwehr Großhesselohe wiederentdeckt, darunter ein hier ausgestelltes Fragment des Torahschreins (Aron Hakodesch). Die hier sichtbare Inschrift, die bei Eröffnung dieser neuen Synagoge im Jahr 2006 angebracht wurde, ist damit nicht mehr aktuell und die Zeitkapsel nicht länger das einzige Überbleibsel des alten Gebäudes. Sie bleibt aber dennoch ein Zeitdokument von herausragendem historischem Wert.
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Oktober 2026 | Tischri-Cheschwan
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