Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen TSV Maccabi

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Di. 28.06.2011 | 26. Siwan 5771

Beginn 19:30

Filmpräsentation: „Kick it like Kurt“

Nicht nur für Fußballfans: Maccabi München und die Evangelische Versöhnungskirche laden zu der Filmpräsentation von „Kick it like Kurt“ ein, einem Film über Kurt Landauer, den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München. „Kick it like Kurt“ nimmt die Spuren von Kurt Landauer auf und schlägt über Interviews mit Mitgliedern der Schickeria München und den Löwenfans gegen Rechts den Bogen in die heutigen Fußballweltbezüge.

Kurt Landauer, jüdischer Präsident des FC Bayern München, setzte Anfang des letzten Jahrhunderts für den Fußballsport Zeichen – nicht nur in München. Mit seinen Bayern feierte er 1932 die erste Deutsche Meisterschaft. Am 22. März 1933 tritt er zurück, um einem Vereinsausschluss zuvor zu kommen, da Juden keine Funktionen mehr in Vereinen ausüben dürfen. 1938 wird Landauer von den Nationalsozialisten in das KZ Dachau verschleppt und nach 33 Tagen entlassen. Er flieht nach seiner Entlassung 1939 in die Schweiz. 1947 kehrt er nach München zurück und baut den FC Bayern wieder auf. Sein kaum bekanntes Leben und Wirken wird von einem Team junger Filmemacher, Fußballfans und Geschichtsinteressierter in diesem vielschichtigen dokumentarischen Debütfilm erzählt.

Der Film entstand durch  Eigeninitiative einer Gruppe von jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 27 Jahren, von Auszubildenden bis zu Zivildienstleistenden, die sich zusammengefunden hatten, um gemeinsam die Geschichte Landauers in einem Film zu erzählen. Im Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart plädieren sie für ein solidarisches und weltoffenes Miteinander im Sinne Landauers. Der Film wurde beim Münchner Dokumentationsfestival gezeigt und vor wenigen Wochen mit dem Bürgerpreis 2010 in München ausgezeichnet.

Veranstaltungsort:  Gesprächsraum der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau, erreichbar durch das Tor nach dem dritten Wachturm an der Altenrömerstr. 87, 85221 Dachau.

Kontakt:
Evangelische Versöhnungskirche
Telefon: +49 (0)8131 13644
E-Mail: info@verseohungskirche-dachau.de
Internet: versoehnungskirche-dachau.de

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Aktuelle Veranstaltungen


Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786

Kultur

»Wie rettet man das Tote Meer?«

Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage

Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel

Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.

Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.

Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka

»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation

Moderation: Emanuel Rotstein

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91

Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786

Kultur

„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter

Beginn 19:00

Buchpräsentation

Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit

Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.

Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »

Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786

Kultur

Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor

Beginn 19:00

Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der 
Woche der Brüderlichkeit

Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »

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