Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Literaturhandlung

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Mo. 27.04.2015 | 8. Ijar 5775

Beginn 20:00

Yuval Lapide – Ohne Wurzelsaft keine Baumkraft

Die wegweisende Theologie dreier großer deutsch-jüdischer Brückenbauer: Franz Rosenzweig – Martin Buber – Schalom Ben-Chorin

Drei bedeutende jüdische Denker lässt Yuval Lapide in seiner Anthologie zur Sprache kommen: Franz Rosenzweig – Martin Buber – Schalom Ben-Chorin. Ohne sie als Wegbereiter ist der jüdisch-christliche Dialog nicht denkbar.

Yuval Lapide, der Sohn des berühmten Religionsphilosophen Pinchas Lapide und seiner Frau Ruth Lapide, hebt in seiner Textauswahl ihre Gedanken über das Wesentliche des Judentums, aber auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Christentum hervor.

Mit dieser Veranstaltung erinnern wir an den 100. Geburtstag von Schalom Ben-Chorin im letzten Jahr und an den 50. Todestag Martin Bubers in diesem Sommer. 
Yuval Lapide ist zu hören am Montag, den 27. April 2015, 20 Uhr, im Literaturhaus, Salvatorplatz 1.

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus und B’nai B’rith.

Telephonische Kartenreservierung ab sofort in der Literaturhandlung, Tel. 089-28 00 135.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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