Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Do. 20.03.2014 – Mi. 31.12.2014 | 18. Adar II 5774

Beginn 18:30

Dokumentarfilm „Das Weiterleben der Ruth Klüger“ im Theatiner-Kino

Das Theatiner-Kino zeigt voraussichtlich ab Donnerstag, 20.03.2014 eine Woche täglich den Dokumentarfilm „Das Weiterleben der Ruth Klüger“, täglich um 16.15 Uhr. Danach wird der Film mehrere Sonntage in der Mittags-Matinee-Vorstellung zu sehen sein (voraussichtlich jeweils um 11 Uhr). 

Hier einige Infos zu dem Film:

Renata Schmidtkunz

DAS WEITERLEBEN DER RUTH KLÜGER

Österreich/BRD 2011 – 82 Min. – Kamera: Avner Shahaf, Heribert Senegacnik, Oliver Indra – Musik: Norbert Rusz, Gerhard Guebel – Buch und Regie: Renata Schmidtkunz. – Mit Ruth Klüger, Percy Angress, Dan Angress, Laurie Angress, Gail Hart, Herbert Lehnert, Sigrid Löffler, Thedel von Wallmoden, Eva Geber.

Es ist eine Sache, den Holocaust überlebt zu haben. Aber es ist eine andere, danach zu fragen, wie sich dieses Leben nach dem Überleben gestaltet hat, und welche Spuren die Erfahrungen von Verfolgung und Todesbedrohung im Leben einer Überlebenden hinterlassen haben.

Der Film porträtiert die aus Wien stammende amerikanische Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger vor dem Hintergrund dieser Frage an den Orten, die ihr Leben bestimmt haben: Wien, Kalifornien, Göttingen und Israel.

Ruth Klüger erzählt über ihr Leben im „judenkinderfeindlichen“ Wien, über ihre Eltern, ihre eigene Rolle als Mutter von zwei amerikanischen Söhnen, über ihr Frausein und den Umgang mit Gedenkstätten und dem Gedenken. Die Filmarbeit ist auch eine kleine Erkundungsreise, doch niemals eine sentimental journey. Dazu ist Ruth Klüger in ihrem Leben zu weit gereist.

„Renata Schmidtkunz gelingt es, Ruth Klüger nicht nur als hoch geehrte Wissenschaftlerin, viel gelesene Autorin und engagierte Feministin zu zeigen, sondern auch als private Person. Als eine Persönlichkeit, die weiß was sie sagt und dazu steht, die unsentimental und realistisch trotz ihres Alters nach vorn blickt und dennoch die Vergangenheit nicht verleugnet.“

Quelle: neuewelt.at

Der Film ist beim Kairos-Filmverleih in Göttingen im Verleih.

Weitere Info finden Sie unter: www.theatiner-film.de und www.kairosfilm.de.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »

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