Veranstaltungen
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So. 17.11.2013 | 14. Kislew 5774
Beginn 13:00Volkstrauertag
Gedenken an die im ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen deutschen Soldaten.
Am Sonntag, 17. November, 13 Uhr, findet auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Straße zum Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung eine Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell statt.
Einladung
Volkstrauertag 2013
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gedenkt der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung
am 17. November 2013 um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof, Garchinger Str. 37
mit einer Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell.
In Anwesenheit von: Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle; Oberst Ralf Klewin-von Fintel, Stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos Bayern und Standortältester München; Oberstabsarzt Dipl.-Psychologin Dr. Sonja Pitum, Regierungspräsident a.D. Dr.Wilhelm Weidinger, Landesvorsitzender der Kriegsgräberfürsorge; Ilse Macek, Sprecherin der Vereinigung „Gegen Vergessen- Für Demokratie“ sowie Vertreter der Bezirksausschüsse und verschiedener jüdischer Organisationen wie der B’nai B’rith Loge München.
„Bis heute ist vielen Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes nicht bekannt, welch glühende Patrioten die deutschen Juden im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts waren“, erläutert Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. „Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es uns ein Anliegen, unser Gedenken an die im sogenannten Vaterlandskrieg für ihre geliebte Heimat gefallenen jüdischen deutschen Soldaten in einem öffentlichen Zeremoniell zu begehen.“
Nunmehr bereits im zehnten Jahr kommen auf dem jüdischen Friedhof in der Garchinger Straße verschiedene gesellschaftliche Organisationen aus dem Münchner Raum sowie zahlreiche Angehörige der Deutschen Bundeswehr zu einem militärischen Zeremoniell zusammen, um der Toten des Ersten Weltkrieges zu erinnern.
Von 1914 bis 1918 gehörten circa 100.000 jüdische Soldaten der deutschen Armee an. Rund 80.000 waren an der Front stationiert und etwa 12.000 ließen ihr Leben für ihr deutsches Vaterland. 30.000 wurden mit Tapferkeitsmedaillen ausgezeichnet, 19.000 befördert und davon 2.000 in den Offiziersrang erhoben.
Für Deutschland zu kämpfen und im Ernstfall ihr Leben für ihre Heimat zu lassen, war für die deutschen Juden eine Frage der Ehre und der Pflicht, wie folgender Aufruf im Jahre 1914 in einer jüdischen Zeitung dokumentiert: „Alle Deutschen müssen ihre Pflicht tun, aber die deutschen Juden müssen mehr als ihre Pflicht tun.“
Knobloch: „Ich wünsche mir, dass wir auch mit diesem Gedenken die Menschen in unserem Land weiter sensibilisieren können für das Schicksal der jüdischen Soldaten in der deutschen Armee. Auf diese Weise können wir ihnen wenigstens posthum ihre Anerkennung und Wertschätzung als tapfere, patriotische Männer zukommen lassen und ihnen die Ehre erweisen, die sie verdienen.“
Wir freuen uns über Ihr Kommen.
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786
Kultur
»Wie rettet man das Tote Meer?«
Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage
Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel
Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.
Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.
Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka
»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation
Moderation: Emanuel Rotstein
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
