Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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Sa. 10.11.2012 – So. 02.12.2012 | 25. Cheschwan 5773

Beginn 19:00

Vernissage: Streifzug durch das jüdische München

Vernissage am 10.11.2012 um 19 Uhr durch die Kuratorin der Ausstellung, Frau Renata Stein, New York, Baeck-Institut

Streifzug durch das jüdische München
Ausgewählte Materialien aus den Beständen des Leo Baeck Instituts New York

Ausstellung im Gasteig von 10. November – 2. Dezember 2012

Das kulturelle Leben der Stadt München wurde nachhaltig geprägt von Juden in allen Lebensbereichen. Literaten wie Paul Heyse, Nobelpreisträger für Literatur 1910, und Lion Feuchtwanger waren ebenso fester Bestandteil der kulturellen Landschaft Münchens wie die  Musiker Hermann Levi und Bruno Walter oder  Wissenschaftler wie die Chemiker Adolf von Baeyer und Richard Willstätter, Nobelpreisträger und Professoren an der Ludwig-Maximilians-Universität.

Im Wirtschaftsleben machte sich Josef Schülein einen Namen, der 1921 die traditionsreiche Löwenbrauerei erwarb. Das jüdische Gemeindeleben war nicht ausschließlich nach innen gerichtet, sondern weltoffen und tolerant.

Die Einweihung der Hauptsynagoge 1887 war ein Festakt, an dem die ganze Stadt teilnahm, ebenso wie der Tod Ludwig II von den Juden Münchens mit einem speziellen Trauergottesdienst begangen wurde. Dieses Miteinander war zwar nicht immer harmonisch, aber bis in die zwanziger Jahre friedlich, ehe es während der Hitlerjahre vollständig ausgelöscht wurde und erst in den letzten Jahren wieder neu entstand.

Die Ausstellung im Foyer des Gasteig präsentiert seltene Dokumente, Bücher, Fotos und Kunstobjekte aus den Beständen des Leo Baeck Instituts in New York, das das jüdische Leben Münchens in Streiflichtern dokumentiert.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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