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So. 26.08.2012 | 8. Elul 5772
Beginn 9:30Radio-Tipp: Deutschlandfunk „Sie sind alle tot“
Essay und Diskurs: München 1972 – Sport und Krieg (1/2)
Die Hinterbliebene Ankie Spitzer im Gespräch mit Jochanan Shelliem
Krieg in Olympia oder: Der Schatten von München 1972. „Sie sind alle tot“, meldete sich Zvi Zamir nachts um drei Uhr bei seiner Premierministerin Golda Meir und übermittelte ihr die furchtbare Nachricht vom Ende der Geiselnahme der israelischen Olympiamannschaft im September 1972 während der Spiele von München.
Es hatten heitere Spiele werden sollen. Doch damit war Schluss, als die palästinensische Terrorgruppe Schwarzer September in das olympische Dorf eindrang und elf israelische Sportler gefangen nahm.
Der dilettantische Befreiungsversuch der deutschen Sicherheitsbeamten, an dessen Ende alle Geiseln starben, wurde anschließend weitgehend vertuscht. Und die überlebenden Olympioniken sind in Israel nicht sehr herzlich empfangen worden.
Jochanan Shelliem spricht mit Ankie Spitzer, der Witwe des ermordeten Fechters André Spitzer, und einem Überlebenden aus dem damaligen israelischen Olympiateam, Shaul Paul Ladany, über die Schatten ihrer Erinnerung, die Verschmelzung von Sport und Krieg und das Engagement für eine Gedenkstätte an der Stätte des Grauens in Fürstenfeldbruck.
Weitere Informationen unter dradio.de.
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Januar 2026 | Tewet-Schwat
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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