Veranstaltungen
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Mi. 05.09.2012 | 18. Elul 5772
Beginn 16:00Zeichen der Erinnerung: Gedenkfeier zum 40. Jahrestag des Olympiaattentats im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck
Zeichen der Erinnerung zum 40. Jahrestag – Gedenkfeier für die Opfer und deren Angehörige sowie für die Überlebenden des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972 in Fürstenfeldbruck

Denkmal für die Opfer des Attentat am 5.9.1972. © Landratsamt Fürstenfeldbruck - alle Rechte vorbehalten.
Während der XX. Olympischen Sommerspiele in München im Jahre 1972 überfi elen palästinensische Terroristen die israelische Olympiamannschaft, töteten Mosche Weinberger und Josef Romano und nahmen neun weitere Sportler als Geiseln. Beim Versuch, in der Nacht vom 5. auf den 6. September 1972 die Geiseln zu befreien, starben auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck David Berger, Seew Friedmann, Josef Gutfreund, Elieser Halfin, Amizur Shapira, Kehat Shorr, Mark Slavin, Andre Spitzer, Jaakow Springer und der deutsche Polizist Anton Fliegerbauer.
„Der Name Fürstenfeldbruck ist seit 1972 mit diesem Ereignis in der Weltgeschichte vertreten. Das Entsetzen, die Trauer und der Schmerz sind vier Jahrzehnte nach dem Attentat, das in Fürstenfeldbruck ein so schreckliches Ende fand, nicht vergessen. Es ist dem Landkreis Fürstenfeldbruck seit Jahren wichtig, sinnvolle Zeichen der Erinnerung zu setzen. Wir tun dies mit der jährlichen Ausrichtung einer kleinen Veranstaltung und auch jetzt, anlässlich des 40. Jahrestages, mit einer größeren Gedenkfeier“, so der Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck, Thomas Karmasin.
Einladung zur Gedenkveranstaltung
für die Opfer und deren Angehörige sowie für die Überlebenden
des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972
am Mittwoch, 5. September 2012, 16 Uhr,
im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck,
Straße der Luftwaffe, 82256 Fürstenfeldbruck
Informationen zur Gedenkveranstaltung, Gedenkstätte und bisherigen Veranstaltungen
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Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr
In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil. In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
