Das Jüdische Zentrum am St.-Jakobs-Platz
Am 9. November 2003 wurde der Grundstein für das neue jüdische Gemeindezentrum in München gelegt. Drei Jahre später, am 9. November 2006, wurde die neue Hauptsynagoge „Ohel Jakob“ feierlich eröffnet.
68 Jahre nach der Zerstörung der einstigen Münchner Hauptsynagoge, die über Jahrzehnte gemeinsam mit den Türmen der Frauenkirche das architektonische Bild der Innenstadt prägte, erhielt die jüdische Gemeinschaft der Stadt damit wieder eine Heimat in der Mitte der Stadt – ein geistiges Zentrum, einen religiösen Mittelpunkt. Die Gemeinde kehrte zurück ins Herzen der bayerischen Landeshauptstadt – als selbstverständlicher und selbstbewusster Teil der Stadtgesellschaft.
Die Jüdische Gemeinde versteht dieses Zentrum als einen Ort der Begegnung und des Miteinanders, ein Forum für alle Bürger und Gäste der Stadt. Das neue jüdische Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz ist ein offener Treffpunkt für Jung und Alt, für Münchner und Touristen, für Vertreter aller Glaubensgemeinschaften.
Ihre Veranstaltung im Jüdischen Zentrum
Im Erdgeschoss des Gemeindezentrums befinden sich zwei für Veranstaltungen mietbare Säle, die mit modernster Licht-, Ton- und Medientechnik ausgestattet sind.
Synagogenführungen
Sie können sich als Einzelperson oder kleinere Gruppe (max. zehn Personen) einer öffentlichen Gruppenführung anschließen oder als größere Gruppe können Sie eine eine seperate Führung buchen. Ebenso können Sie sich für die Teilnahme am G“ttestdienst anmelden.
DVD: „Das neue Jüdische Zentrum“
Das neue Jüdische Zentrum München zieht seit der Einweihung die Menschen in seinen Bann: Mehr als eine Million Zuschauer haben am 9. November vergangenen Jahres die ARD oder das Bayerische Fernsehen eingeschalten, um die historische Eröffnung der neuen Münchner Hauptsynagoge live mitzuerleben. Denn die Ohel-Jakob-Synagoge ist das weithin sichtbare Sinnbild für die Rückkehr der Münchner Juden in das Herz der Stadt und damit in die Mitte der Gesellschaft.Auch heute noch ist das öffentliche Interesse ungebrochen groß. Der Bayerische Rundfunk, die Telepool GmbH sowie die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern haben deshalb beschlossen, das historische Ereignis für kommende Generationen zu dokumentieren und so ein Stück spannender Stadtgeschichte zu bewahren:
Die im Handel erhältliche DVD zeigt in deutscher und englischer Fassung den viel beachteten Eröffnungsfestakt des neuen jüdischen G’tteshauses in voller Länge. Im Bonusprogramm finden sich Filmbeiträge mit den schönsten Bildern zur Entstehungsgeschichte und zum Bau des Jüdischen Zentrums, historisches Fotomaterial der alten Münchner Synagogen sowie ein Porträt von Frau Präsidentin Dr. h. c. Charlotte Knobloch.
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland überlebte den Holocaust getarnt als uneheliches Kind bei einer katholischen Bauernfamilie. Seit 1985 hat sie an der Rückkehr der Münchner Juden in das Herz der Stadt gearbeitet. Mit Erfolg.
Die DVD „Das neue Jüdische Zentrum München“ ist zum Preis von 19,95 Euro beim Bayerischen Rundfunk erhältlich: br-shop.de.
Telefonische Anfragen und Bestellungen: +49 (0)1805 15 17 19 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min.)
Die Website über die Entstehung des Zentrums finden Sie unter juedischeszentrumjakobsplatz.de.
VeranstaltungenÜberblick »
März 2026 | Adar I-Adar II
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
- 31
Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786
Kultur
„Un Tango Para Rachel“
Beginn 19:00Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Deutschlandpremiere
Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch
Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.
Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)
Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de

