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8. Juni 2012
Ich zeig dir meinen Glauben! – Ein interreligiöses Medienprojekt der EJKA
Die Europäische Janusz Korczak Akademie präsentiert: Ich zeig dir meinen Glauben! – Ein interreligiöses Medienprojekt
- WER? Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 27 Jahren…
- WAS? …bilden ein Filmteam zur Erstellung eines Dokumentarfilms über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam und…
- WIE? …arbeiten mit Medien-Profis zusammen, um Bildgestaltung, Dramaturgie, Drehbuch, Kamera- und Bildtechnik zu erlernen und…
- WOZU? …können das technische Equipment bedienen und besitzen Grundkenntnisse der Filmgestaltung und –dramaturgie.
Außerdem wird der Film anlässlich der für September 2012 geplanten interreligiösen Woche vorgeführt!!!
Melde Dich für das Jüdische Team an!
Unsere europäische Kultur wird derzeit u. a. vom Spannungsfeld der drei monotheistischen Weltreligionen geprägt.
Was aber wissen die Anhänger der Religionen voneinander?!
Häufig wird die Wahrnehmung der Anderen, der „Andersgläubigen“, überlagert durch Vorurteile und Ablehnung, meistens
jedoch ignoriert man sich… Die Beurteilung – oder genauer: die Verurteilung! – der anderen Religion wird zudem negativ
beeinflusst durch politische Ereignisse und Entwicklungen sowie den öffentlichen Diskurs, der wiederum seinen
Begründungszusammenhang nicht selten aus den Vorurteilen und Zuschreibungen der Akteure bezieht (vergleiche die
„Sarrazin-Debatte“).
A B E R …
Um das Schubladendenken zu sprengen, möchten wir 3 Filmteams von je 3-5 jungen Menschen mit jüdischem, christlichem
und muslimischem Hintergrund bilden. Jedes Team besteht aus Mitgliedern der gleichen Religion. Die Teams sollen
miteinander kooperieren und jeweils einen Film über den religiösen Alltag des Anderen drehen. Das jüdische & christliche
Team stellt einen Moslem vor usw.
Alle Teilnehmer erhalten vorher eine Einweisung in die Technik und die Grundlagen der Filmgestaltung. Sie werden durch
qualifizierte & medienpädagogische Fachkräfte betreut und begleitet.
Im Vordergrund der Filmarbeit soll jedoch nicht die Behandlung von Problemen stehen, die man miteinander hat, sondern
die Präsentation der jeweils anderen Religion und deren Bedeutung für das Leben der dargestellten Personen.
Organisatoren & Partner: Jugendinformationszentrum (JIZ), Multikulturelles JuZe Westend, Café Netzwerk, Fachstelle Interkult, Europäische Janusz Korczak Akademie München
Dreh: Ende Juli/Anfang August; Präsentation: September 2012
Filmdauer: 30-40 min.
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Aktuelle Veranstaltungen
Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786
Kultur
Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«
Beginn 19:00Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.
Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten. Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »
Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786
Kultur
„Un Tango Para Rachel“
Beginn 19:00Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Deutschlandpremiere
Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch
Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.
Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)
Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
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