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Sa. 16.11.2013 – Di. 26.11.2013 | 13. Kislew 5774
Beginn 19:30Eröffnung der 27. Jüdische Kulturtage München – Marianne Sägebrecht liest Hilde Domin
Eine Veranstaltungsreihe der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., München mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und dem Kulturreferat der LH München.
Programm
Eröffnungsveranstaltung
Sa. 16.11.2013
Beginn: 19:30
Marianne Sägebrecht liest Hilde Domin
Der 1959 erschienene Gedichtband »Nur eine Rose als Stütze« ist als Erstveröffentlichung der Lyrik von Hilde Domin Namensgeber für den stimmungsvollen Leseabend mit Marianne Sägebrecht. Beide Frauen verbindet ihre lebenslange Leidenschaft für Kunst und die Einstellung, mutig und selbstbewusst im Austausch mit Anderen Positives zu entwickeln.
Begleitet von dem Violinisten Lenn Kudrjawizki entführt uns die durch »Zuckerbaby«, »Out of Rosenheim« und »Rosalie Goes Shopping« zu Weltruhm gekommene Schauspielerin in die lyrische Welt Hilde Domins voller Seele und Herzlichkeit.
Veranstaltungsort: Alter Rathaussaal
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., KR)
So. 17.11.2013
Beginn: 19:30
Yamma Ensemble, Israel
Das fünfköpfige Yamma Ensemble aus Israel folgt den Wurzeln der traditionellen israelischen Musik unter Einsatz auch orientalischer Instrumente. So entsteht eine faszinierende Mischung von Ost und West. Die Sängerin Talya Solan ist eine der gefragtesten Stimmen in der israelischen Weltmusik.
Veranstaltungsort: Gasteig, Black Box
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., KR)
Mo. 18.11.2013
Beginn: 19:30 Uhr
Topsy Küppers: Jüdische Brillanten. Lieder & Lozelachs
Musikalische Leitung: Béla Fischer (Volksoper Wien). Beste Unterhaltung und gute Laune ist von der musikalisch-literarischen Revue der bekannten Schauspielerin und Autorin Topsy Küppers zu erwarten. In den Jahren 1960 bis 1976 entstanden in Wien wieder musikalisch-literarische Lieder von Georg Kreisler und anderen, die an die jüdische Tradition der in der Vorkriegszeit beliebten witzigen und intelligenten Chansons anknüpften.
Veranstaltungsort: Gasteig, Black Box
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Kooperation mit dem Österreichischen Generalkonsulat und der Österr.-Bayer. Gesellschaft, KR)
Di. 19.11.2013
Beginn: 19:30 Uhr
Trio Yas – das neue Powerhouse-Trio
Dieses neue Power-Trio präsentiert musikalische Kostbarkeiten auf einer Reise von Osteuropa in den Nahen Osten. Handverlesen, energiegeladen und manchmal auch mystisch. Das ungewöhnliche Repertoire profitiert von den musikalischen Leidenschaften der weitgereisten Mitglieder: Christian Dawid, Sanne Möricke und Guy Schalom blicken auf beeindruckende individuelle Karrieren zurück und sind gefragte Künstler bei internationalen Weltmusikfestivals, wie z.B. in Krakau und London.
Veranstaltungsort: Gasteig, Black Box
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., KR)
Mi. 20.11.2013
Beginn: 19:30
Joel Berger: “Der Mann mit dem Hut. Geschichten meines Lebens“
Buchvorstellung
Moderation: Dr. Sybille Krafft, Bayerischer Rundfunk. Eindrucksvoll schildert der ehemalige Landesrabbiner von Württemberg die Stationen seines ereignisreichen Lebens: von seiner Kindheit in Ungarn während des Nazi-Terrors, als er von Raoul Wallenberg gerettet wurde, über seine Jugendjahre im Kommunismus sowie seine Emigration nach Westeuropa.
Veranstaltungsort: Gasteig, Black Box
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., KR)
Do. 21.11.2013
Beginn: 18:00 Uhr
„Das Beschneidungsritual in seiner historischen Bedeutung“
Vortrag von Rabbinerin Dr. Antje Yael Deusel
In ihrem Vortrag erläutert die Rabbinerin und Urologin die medizinischen sowie religionsgesetzlichen Grundlagen der Beschneidung und beschreibt die große Bedeutung der Brit Mila für das Judentum. Im Anschluss Publikumsfragen.
Veranstaltungsort: Gasteig, Black Box
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zr Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., KR)
Do. 21.11.2013
Beginn: 20:00 Uhr
„Majem ist Wasser, Jajem ist Wein“ – Dokumentarfilm
Der erstmals in Deutschland zu sehende Dokumentarfilm widmet sich der jüdischen Geschichte von Markt Schopfloch in Mittelfranken sowie der lachoudischen Sprache, die sich als „Geheimsprache“ der Viehhändler aus dem Hebräischen entwickelte und teilweise bis heute erhalten blieb. Die Autoren sind anwesend.
Veranstaltungsort: Gasteig, Black Box
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., KR)
Sa. 23.11.2013
Beginn: 20:00
Los Desterrados, London
Los Desterrados bringen neues Leben in die alte Musik der sephardischen Juden. Durch die Verbindung von spanischem Flamenco und den Melodien des Balkans und Griechenlands mit den Rhythmen Nordafrikas und der Türkei hat die Gruppe einen ganz eigenen mediterranen Sound kreiert.
Veranstaltungsort: Gasteig, Carl-Orff-Saal
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V. in Kooperation mit dem Instituto Cervantes, KR)
So. 24.11.2013
Beginn: 11:30 Uhr
„Der Ruf“, Spielfilm D 1949, dt./engl., 100 min.
Bei dem halbautobiographischen Film von Fritz Kortner handelt es sich wohl um eines der wichtigsten Filmdokumente zur deutsch-jüdischen Remigration. Professor Mauthner kehrt nach langen Jahren des Exils – er emigrierte 1933 in die USA – 1948 nach Deutschland zurück. Zwar kann er wieder lehren, doch sieht er sich bald mit den Anfeindungen und Intrigen seiner reaktionären Kollegen und Studenten konfrontiert.
Veranstaltungsort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V., KR)
So. 24.11.2013
Beginn: 19:00 Uhr
“Der jüdische Wagner”
Dass Richard Wagner Bearbeitungen von Musik jüdischer Komponisten erstellt hat, ist nur ausgewiesenen Kennern bekannt – und nie erklingen diese Stücke auf Konzertpodien. Die Pianistin Prof. Erika Lux kombiniert diese mit bekannten Auszügen aus seinen Opern. Dazu moderiert Prof. Andor Iszák, Direktor des Europäischen Zentrums für jüdische Musik, und liest aus Parodien eines jüdischen Zeitgenossen von Richard Wagner.
Veranstaltungsort: Gasteig, Kleiner Konzertsaal
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V. in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater, KR)
Di. 26.11.2013
Beginn: 19:00 Uhr
„Konversion und Messianismus. Sabbatai Zwi und Jakob Frank“
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Schreiner (Tübingen)
Zwei der vielleicht schillerndsten Konvertiten der jüdischen Geschichte waren vom Glauben beseelt, der Messias zu sein: Sabbatai Zwi, geboren 1626 in Smyrna (heute Izmir), der eine messianische Bewegung gründete, die ganz Europa erschütterte und Jakob Frank, 1726 in Polen geboren, der vom Branntweinbrenner zum Kabbalisten wurde.
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum München
Eine Veranstaltung im Rahmen der 27. Jüdischen Kulturtage München.
(Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V. in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München, KR)
Das Programm im Überblick erhalten Sie hier.
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786
Kultur
»Wie rettet man das Tote Meer?«
Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage
Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel
Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.
Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.
Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka
»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation
Moderation: Emanuel Rotstein
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de







