Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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Do. 16.02.2012 | 23. Schwat 5772

Beginn 17:00

Schäfflertanz auf dem St.-Jakobs-Platz

Auftritt der tanzenden Schäffler auf dem St.-Jakobs-Platz.

Mehr über den Fachverein der Schäffler Münchens unter schaefflertanz.com.

Foto: Fachverein der Schäffler Münchens

Foto: Fachverein der Schäffler Münchens

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Aktuelle Veranstaltungen


Mo. 09.03.2015 – Mo. 09.03.2015 | 18. Adar I 5775

Kulturzentrum

Woche der Brüderlichkeit: “War Luther Antisemit?” – Buchvorstellung mit Dietz Bering

Beginn 19:00 Uhr:

Der Kirchenreformator Martin Luther ist so eng mit der deutschen Geschichte verbunden, dass sein Verhältnis zum Judentum für Christen wie Juden eine schwere Bürde ist. 1523 schrieb Luther, man müsse Juden „freundlich annehmen“. Zwanzig Jahre später forderte er schreckliche Gewaltmaßnahmen, auf die sich Antisemiten durch die Zeitläufte immer wieder berufen haben.

Der Historiker und Sprachwissenschaftler Dietz Bering wirft ein neues Licht auf Luthers rätselhaften Wandel vom ‚Judenfreund‘ zum erbitterten Judenfeind und findet zu einer differenzierten Deutung. Zu seinen grundlegenden Werken im Bereich Vorurteilsforschung gehören „Der Name als Stigma. Alltagsantisemitismus 1812 – 1933“ und „Kampf um Namen. Bernhard Weiß gegen Joseph Goebbels“.

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Di. 10.03.2015 – Di. 10.03.2015 | 19. Adar I 5775

Kulturzentrum

“Who the fuck is Kafka” – Buchpräsentation mit Lizzie Doron

Beginn 19:00 Uhr:

Lesung und Gespräch mit der
israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und ihrer Übersetzerin Mirjam Pressler

Lizzie Doron. Foto: Guy Gilad

Zuerst: Ein Hotel in Rom. Eine israelisch-palästinensische Konferenz: Aber ist der Mann, der mit Lizzie auf dem Podium sitzt, nicht vielleicht doch ein Selbstmordattentäter mit Sprengstoffgürtel? Nein, Nadim pflegt nur seine Reiseunterlagen mit schwarzem Klebeband am Hosenbund zu befestigen, und dafür gibt es Gründe. Von Anfang an ist es eine wechselvolle Freundschaft, die sich zwischen der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und dem arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim Abu Heni aus Ostjerusalem entwickelt, begleitet von Vorurteilen und Unverständnis. Es gibt Grenzen der Verständigung. Lizzie hat den Holocaust im Gepäck, Nadim die Nakba. Aber sie sprechen miteinander, lernen einander kennen.

Lizzie Doron, 1953 in Tel Aviv geboren, wo sie auch heute lebt. Sie studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman „Ruhige Zeiten“ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette Schocken-Preis. In all ihren Büchern verweb sie Historisches mit Privatem, Faktisches mit einem So-hätte-es-sein können, das oft wirklicher als das Leben selbst erscheint.

Mirjam Pressler, 1940 in Darmstadt geboren, studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt. Seit 1979 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, für die sie als eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen deutscher Sprache – ebenso wie für ihre zahlreichen Übersetzungen aus dem Hebräischen und Niederländischen – vielfach ausgezeichnet wurde.

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Do. 12.03.2015 – Do. 12.03.2015 | 21. Adar I 5775

Kulturzentrum

Woche der Brüderlichkeit: “Der Geiger auf dem Dach”. Literarische Erkundungen zu Marc Chagalls Schtetl-Bildern

Beginn 19:00 Uhr:

Vortrag & Lesung mit Brigitte und Leo van Kann

Marc Chagalls Bilder seiner Heimatstadt Witebsk begründeten den Mythos des Schtetls und prägten unsere Vorstellungen von den Orten, an denen die Juden Osteuropas lebten. Seit Chagall (1887-1985) gehören Figuren wie „Der Geiger auf dem Dach“ zum imaginären Inventar dieser verlorenen und vernichteten Welt.

Wie ist die ungeheure Wirkung von Chagalls Schtetl-Bildern zu erklären? Es sind ihre vielfach gebrochenen Spiegelungen in der Literatur, die Fährten zu einer Antwort legen: Auch die Prosa der Zeit nahm bildgewaltig Abschied von einer Jahrhunderte alten Lebenswelt, die dem Ansturm einer neuen Epoche mit ihren Umbrüchen und ihrer totalitären Gewalt zum Opfer fiel. In literarischen Schtetl-Bildern erschufen Schriftsteller wie Scholem Alejchem, Isaak Babel, Joseph Roth u. a. das Schtetl als europäischen Sehnsuchtsort.

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