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Auf dieser Seite informieren wir Sie regelmäßig über Veranstaltungen rund um jüdisches Leben in München. Das jeweils aktuelle Programm des Kulturzentrums finden Sie hier.
Sonntag, 5. September, Europäischer Tag der jüdischen Kultur
im Jüdischen Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz 18
Vor zwölf Jahren entstand das Projekt eines Europäischen Tags der jüdischen Kultur. Ursprünglich waren europaweit 16 Länder beteiligt, mittlerweile sind es weit über 30 Staaten.
Dieses Jahr steht das Programm europaweit, also auch im Jüdischen Gemeindezentrum unter dem Motto „Kunst im Judentum“. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm: - „Weiterleben – Weitergeben. Jüdisches Leben in Deutschland“ ist der Titel einer Foto-Ausstellung von Rafael Herlich statt. Zur Einführung spricht der Soziologe Doron Kiesel.
- Es gibt Synagogenbesichtigungen unter kunsthistorischen Aspekten.
- Sie wissen nicht, wer Gustav Metzger ist und was er mit Pete Townshend und Yoko Ono zu tun hat? Der Publizist Leibl Rosenberg erklärt es uns.
- Sie lieben Musik und Kunst – wir bieten beides.
- Und das Restaurant Einstein (restaurant(at)ikg-m.de ) lädt zu gemütlichem Verweilen ein.
Weitere Informationen sind unter karten(at)ikg-m.de abrufbar.
Foto: © Rafael Herlich, Frankfurt.
Montag, 20. September, 19:30 Uhr - Buchpräsentation und Zeitzeugengespräch mit Ladislaus Löb
Geschäfte mit dem Teufel - Die Tragödie des Judenretters Rezső Kasztner. Bericht eines Überlebenden.
Ladislaus Löb war elf Jahre alt, als er im Juli 1944 im KZ Bergen-Belsen ankam. Fünf Monate später überquerte er in einer Gruppe von 1670 jüdischen Männern, Frauen und Kindern die Grenze in die neutrale Schweiz. Ihre Rettung verdankten sie dem ungarischen Juden Rezső Kasztner, der sie von den Nazis freigekauft hatte. In seinem Buch „Geschäfte mit dem Teufel“ (Böhlau Verlag) erinnert sich Ladislaus Löb an seine Erlebnisse als Junge in einer kleinen antisemitisch geprägten Stadt in Siebenbürgen, er beschreibt das Alltagsleben in Bergen-Belsen und berichtet von den Verhandlungen Rezső Kasztners mit der SS, von dem Prozess gegen Kasztner in Israel und Kasztners tragischem Ende.
Einführung: PD Dr. Irmtrud Wojak, Gründungsdirektorin NS- Dokumentationszentrums München Moderation: Ellen Presser, Leiterin des Kulturzentrums der Israelit. Kultusgemeinde Eintritt: 5 Euro; ermäßigt 3 Euro Anmeldungen erbeten im IKG-Kulturzentrum unter Tel. (089) 20 24 00 491 oder per E-Mail karten(at)ikg-m.de Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und NS-Dokumentationszentrum München Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Foto: © Böhlau Verlag, Köln.
Dienstag, 26. Oktober, 19:30 Uhr - Lesung: „Kafka lesen“ von und mit Georges-Arthur Goldschmidt
Der Schriftsteller und Übersetzer Georges-Arthur Goldschmidt präsentiert sein Buch „Meistens wohnt der, den man sucht, nebenan – Kafka lesen“ (S. Fischer Verlag). Das Werk ist ein begeistertes Plädoyer für einen der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Georges-Arthur Goldschmidt, geboren 1928 in Reinbek bei Hamburg, wurde als Elfjähriger in die Emigration nach Frankreich geschickt und lebt heute in Paris. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem Bremer Literaturpreis, dem Nelly-Sachs-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis 2005 ausgezeichnet.
Eintritt: 7 Euro; ermäßigt 5 Euro
Anmeldungen erbeten im IKG-Kulturzentrum unter Tel. (089) 20 24 00 491 oder per E-Mail karten(at)ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Tukan-Kreis, in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Foto: © Dt. Hygiene-Museum, Dresden, Foto: Steffen Giersch
Ausstellung im Museum des Deutschen Alpenvereins Hast Du meine Alpen gesehen? Eine jüdische Beziehungsgeschichte. 22. April 2010 – 27. Februar 2011 auf der Praterinsel 15, 80538 München Seit Moses, dem „ersten“ Bergsteiger der Geschichte, haben Juden an der Schwelle von Himmel und Erde, von Natur und Geist nach spirituellen Erfahrungen und physischen Herausforderungen gesucht. Die Ausstellung „Hast Du meine Alpen gesehen?“ lädt ein zu einer Neuentdeckung der Geschichte des Alpinismus. Sie richtet den Blick auf die Bedeutung jüdischer Bergsteiger und Künstler, Tourismuspioniere und Intellektueller, Forscher und Sammler, Sommerfrischler und Zufluchtsuchender im Kontext der Bergwelt. Dieses Kooperationsprojekt des Jüdischen Museums Hohenems, des Jüdischen Museums Wien und des Österreichischen wie Deutschen Alpenvereins läuft bis 27. Februar 2011 im Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 15, 80538 München Informationen zu den Öffnungszeiten und zum umfangreichen Begleitprogramm unter www.hast-du-meine-alpen-gesehen.de sowie im Flyer, erhältlich u. a. an der Infothek im Jüdischen Gemeindezentrum. Mit Abbildung Bildunterschrift: Kippa mit aufgesticktem Edelweiß, Enzian und Almrausch, Tel Aviv 1950er Jahre. Robert Menasse, Wien.
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