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	<title>Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern</title>
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		<title>Israel ist anders</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 05:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Mai 2013 ist der jüdische Staat 65 Jahre alt geworden. Er ist so jung wie kaum ein anderes Land. Seine Gesellschaft hat nichts mit unseren Vorurteilen zu tun. Zum Glück. Ein Geburtstagsgruß von Marko Martin, erschienen in der Welt vom 14.5.2013.  Er hatte es doch nur gut gemeint, der damalige Ministerpräsident eines unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="artAbstract">Am 14. Mai 2013 ist der jüdische Staat 65 Jahre alt geworden. Er ist so jung wie kaum ein anderes Land. Seine Gesellschaft hat nichts mit unseren Vorurteilen zu tun. Zum Glück. <em>Ein Geburtstagsgruß von Marko Martin, erschienen in der <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article116150654/Israel-ist-anders.html" target="_blank">Welt</a> vom 14.5.2013. <span id="more-15740"></span></em></p>
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<p>Er hatte es doch nur gut gemeint, der damalige Ministerpräsident eines unserer Bundesländer: Klezmer-Musik hatte er sich zur Untermalung seiner Auftritte während einer <a href="http://www.welt.de/themen/israel-reisen/" target="_blank">Israel-Reise</a> gewünscht – vermeintlich authentisch und ganz gewiss etwas für Herz und Seele. Nun konnten aber selbst die israelischen Improvisationsprofis nicht so schnell die gewünschte Truppe zusammenstellen, weshalb der darob verärgerte Ministerpräsident eine deutsche Klezmerband mitbrachte, der es danach oblag, alle Termine von Haifa über <a href="http://www.welt.de/themen/tel-aviv-staedtereise/">Tel Aviv</a> bis <a href="http://www.welt.de/themen/jerusalem-staedtereise/">Jerusalem</a> mit melancholischer Gettomusik zu begleiten, die Rücken pittoresk gebeugt, die Schultern hochgezogen. Die Nachtseite dieses freundlichen Projektionswahns war ein paar Jahre zuvor offenbar geworden, als ein angesäuselter Musiker der Deutschen Oper zu <a href="http://www.welt.de/themen/berlin-staedtereise/">Berlin</a> in einer Tel Aviver Hotelbar seine Rechnung mit &#8220;Adolf Hitler&#8221; unterschrieb; der Romancier F.C. Delius hat die Geschichte später in seinem <a href="http://www.welt.de/themen/romane/">Roman</a> &#8220;Die Flatterzunge&#8221; konzis literarisiert.</p>
<p>Nun wird der Staat Israel am heutigen Tag 65 Jahre alt, und die erzdeutsche Melange aus wohlmeinendem Paternalismus und spätpubertärem &#8220;Tabubruch&#8221; könnte besonders in diesen Tagen wieder puddinghaft schwabbern – von der besorgten Rede an &#8220;unsere israelischen Freunde&#8221; bis zur rotzigen Schmähung des &#8220;kolonialen Zionistenstaates&#8221;. Wie wäre es deshalb, man würde einmal versuchen, von der schiefen Projektionsebene herunterzukommen und sich dafür dem heterogenen Alltag einer quicklebendigen Einwanderer-Demokratie auszusetzen? Denn selbst bei einem flüchtigen Blick auf den Alltag beantwortet sich die scheinheilige Frage, &#8220;ob man Israel denn auch kritisieren dürfe&#8221; von selbst. Warum nicht – aber wozu, wo doch im Lande Selbstkritik als wahrer Volkssport betrieben wird?</p>
<h2>Hinterfragen in Permanenz</h2>
<p>Dieses Hinterfragen in Permanenz hat übrigens nichts von der Großsprecherei an deutschen Stammtischen. Denn nicht nur Zeitungen wie &#8220;Ha&#8217;aretz&#8221; verfolgen jedes Regierungshandeln mit Kritik. Auch die Intellektuellen vom berühmten Amos Oz bis zu den besonders bei der jüngeren Generation beliebten Romanciers Nir Baram melden sich andauernd zu Wort – von den Fragen der demoralisierenden Siedlungspolitik bis hin zu religiösen, sozialen und Immigrationsthemen. Freilich sind solche Kommentare nicht allein für ein Beifall spendendes Links-Milieu bestimmt, sondern kommen zur besten Sendezeit im Fernsehen oder auch in eher konservativen Zeitungen.</p>
<p>Seltsam, dass deutsche Intellektuelle, die doch immer begierig sind, &#8220;aus der Vergangenheit zu lernen&#8221;, keinen Sinn für eine streitbar ausdifferenzierte israelische Gegenwart haben, von der sie sich eine Scheibe abschneiden sollten: Ethische Klarheit und schärfste Kritik, so könnten sie von ihren dortigen Kollegen lernen, muss nicht erkauft sein mit moralisierendem Manichäismus und einer selbstverliebten Blindheit gegenüber den praktischen Gegebenheiten, den natürlichen Ambivalenzen politischen Tuns. Gerade für liberale Zionisten, die sich auf die Ideen der Staatsgründer berufen, ist nämlich die Besatzung der Palästinensergebiete ein moralisches ebenso wie ein Sicherheitsproblem: Wie soll Israel jüdisch und demokratisch zugleich bleiben, wenn innerhalb seiner Grenzen immer mehr Palästinenser ohne volle Bürgerrechte leben? Worauf sie freilich sofort die Frage anschließen: Doch was könnte garantieren, dass ein zu gründender Palästinenserstaat nicht ebenso zu einer Terrorhochburg würde wie der seit 2005 von israelischen Soldaten geräumte Gazastreifen?</p>
<h2>Schicksalsfrage des jüdischen Staates</h2>
<p>Dass es sich bei diesen Überlegungen nicht um theoretische Spitzfindigkeiten, sondern um eine Schicksalsfrage des jüdischen Staates handelt, liegt auf der Hand. Was jedoch &#8220;gerade für uns&#8221; lehrreich sein könnte, ist das Niveau der Debatte. So erscheint in diesem Sommer in deutscher Übersetzung ein Roman des jungen und erklärt regierungskritischen Assaf Gavron, der sich der (ebenfalls heterogenen) Welt der Westbank-Siedler nicht etwa mit dem im politischen Berlin so beliebten Zeigefinger nähert, sondern mit Neugier und Detailkenntnis – allerdings auch mit mythenferner Skepsis.</p>
<p>Wem dies nun zu abgehoben erscheint, könnte sich als Israel-Besucher einfach nur an die Strandpromenade von Tel Aviv begeben. Denn selbstverständlich – siehe die obige Klezmer-Episode – ist auch dieser mit den Jahrzehnten immer schöner gewordene Ort längst zu einer auswärtigen Projektionsfläche geworden. Für die Generation der jüngeren deutschen Reisenden, ostentativ unbelastet von der Vergangenheit, gilt Tel Aviv inzwischen vor allem als Party-Mekka. Tatsächlich aber ist gerade jene schmale Promenade ein perfekter Spiegel israelischer Vielfalt: Hier kommen aus dem südlich gelegenen, traditionellen Jaffa gern die israelischen Araber herbei, hier rennen im mediterranen Sonnenschein die Kinder der äthiopischen mit denen der jemenitischen und russischen Juden um die Wette, zeigen Jogger ihre Muskeln, flirten nigerianische Vertragsarbeiter in holprigem Hebräisch mit philippinischstämmigen Seniorenbetreuerinnen, während sich hinter dem Hilton-Hotel sowohl der Orthodoxen-Strand wie auch der nicht minder beliebte Gay-Beach befindet.</p>
<p>Wer jetzt vermutet, hier werde eine Postkarten-Idylle gepinselt, sollte unbedingt haltmachen vor jener Plakette am Strandmäuerchen, welche an den Untergang des Schiffes &#8220;Altalena&#8221; erinnert. Nur wenige Wochen nach der Staatsgründung im Mai hatte David Ben Gurion den Befehl gegeben, den Waffentransporter auf Grund zu schießen, da deren Besatzung, Mitglieder der radikal-jüdischen Irgun-Miliz, sich nicht der neuen Regierung unterstellen wollten. Polithistorische Fußnoten? Im Gegenteil. Häufig bilden sich vor der Erinnerungstafel Grüppchen, die hier vielstimmig ins Gegenwärtige hineininterpretieren: Sollte sich eine heutige Regierung nicht ebenso streng gegenüber der Siedler-Lobby zeigen, die längst nicht mehr das Wohl des Staatsganzen im Sinn hat? So wiegt die Debatte – gänzlich ohne Grass oder Jakob Augstein – hin und her, ehe langsam die Sonne orange im Meer versinkt und die jüngeren Mitdiskutanten in Richtung ihrer Partyklubs verschwinden: Hedonismus mit Hirn, Wehrbereitschaft voll ziviler Reflexion – und kein Klezmer-Kitsch weit und breit. Happy Birthday, Israel!</p>
<p><em>Von Marko Martin erschien jüngst: &#8220;Kosmos Tel Aviv. Streifzüge durch die israelische Literatur und Lebenswelt&#8221;.</em></p>
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		<title>Gdenken an den 10. Mai 1938 &#8211; 80. Jahrestag der Bücherverbrennung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 12:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten in Berlin Zehntausende Bücher. Auch in vielen anderen Städten kam es zu Bücherverbrennungen. Die Bände stammten von Autorinnen und Autoren, die jüdischer Herkunft waren oder dem Nationalsozialismus kritisch gegenüberstanden.  Kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten fanden im Rahmen der so genannten &#8220;Aktion wider den undeutschen Geist&#8221; in ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten in Berlin Zehntausende Bücher. Auch in vielen anderen Städten kam es zu Bücherverbrennungen. Die Bände stammten von Autorinnen und Autoren, die jüdischer Herkunft waren oder dem Nationalsozialismus kritisch gegenüberstanden.  <span id="more-15733"></span></p>
<p>Kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten fanden im Rahmen der so genannten &#8220;Aktion wider den undeutschen Geist&#8221; in ganz Deutschland organisierte Bücherverbrennungen statt. Romane von Autoren wie Erich Kästner, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Alfred Kerr oder Erich Maria Remarque wurden ebenso vernichtet wie wissenschaftliche Werke.</p>
<h2>93 Bücherverbrennungen in 70 Städten</h2>
<p>Die Bücherverbrennung auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin war die größte Aktion dieser Art in Deutschland. Etwa 5.000 Studenten bildeten damals einen Fackelzug, den 80.000 Menschen begleiteten.</p>
<p>Insgesamt 93 öffentlichen Verbrennungen fanden in der Zeit von März bis Oktober 1933 in 70 Städten statt. In der Folge dieser Ereignisse wurden zahlreiche Autoren und andere Künstler verfolgt sowie mit Arbeits- und Publikationsverbot belegt. Einige von ihnen wurden in Konzentrationslagern ermordet. Anderen gelang die Flucht ins Exil.</p>
<h2>BILD veröffentlicht &#8220;Die Bibliothek der verbotenen Bücher&#8221;</h2>
<p>Anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennung am 10. Mai 2013 präsentiert BILD in Zusammenarbeit mit der Kampagne der deutschen Buchbranche &#8220;Vorsicht Buch!&#8221; die zehnbändige Sonderedition &#8220;Bibliothek der verbotenen Bücher&#8221;. Die ausgewählten Werke von Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Erich Kästner, Egon Erwin Kisch, Heinrich Mann, Gustav Meyrink, Erich Maria Remarque, Joseph Roth und Kurt Tucholsky und Stefan Zweig geben einen Einblick in das literarische Schaffen dieser geächteten Schriftsteller, deren Werke im Mai 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt wurden.</p>
<p>Mit der &#8216;Bibliothek der verbotenen Bücher&#8217; soll daran erinnert werden, dass der Geist und die Werke dieser großen Autoren stärker waren als die Willkür der nationalsozialistischen Diktatur. Gleichzeitig soll diese Edition auch eine Mahnung dafür sein, dass die Freiheit von Sprache und Literatur keine Selbstverständlichkeit ist und immer wieder auf das Neue verteidigt werden muss.</p>
<h3>Übersicht der Titel:</h3>
<ul>
<li>Bertolt Brecht: Hauspostille und Songs der Dreigroschenoper</li>
<li>Lion Feuchtwanger: Jud Süß</li>
<li>Erich Kästner: Fabian</li>
<li>Egon Erwin Kisch: Paradies Amerika</li>
<li>Heinrich Mann: Der Untertan</li>
<li>Gustav Meyrink: Der Golem</li>
<li>Erich Maria Remarque: Der Weg zurück</li>
<li>Joseph Roth: Hiob</li>
<li>Kurt Tucholsky: Deutschland, Deutschland über alles</li>
<li>Stefan Zweig: Verwirrung der Gefühle</li>
</ul>
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		<title>Knobloch begrüßt Festnahme mutmaßlichen früheren KZ-Aufsehers &#8211; &#8220;Es darf keinen Schlussstrich geben&#8221;</title>
		<link>http://www.ikg-m.de/knobloch-begrust-festnahme-mutmaslichen-fruheren-kz-aufsehers-es-darf-keinen-schlussstrich-geben/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 07:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Budapest/ München. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hat die Vorgehensweise von Polizei und Justiz ausdrücklich begrüßt, nachdem die Staatsanwaltschaft Stuttgart den früheren KZ-Aufseher Hans Lipschis hatte festnehmen lassen. &#8220;Die Bundesrepublik macht deutlich, dass es in Deutschland keinen Schlussstrich unter die Nazi-Zeit gibt.&#8221; Das Alter des Täters spiele dabei keine Rolle, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Budapest/ München. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hat die Vorgehensweise von Polizei und Justiz ausdrücklich begrüßt, nachdem die Staatsanwaltschaft Stuttgart den früheren KZ-Aufseher Hans Lipschis hatte festnehmen lassen. <span id="more-15726"></span></p>
<p>&#8220;Die Bundesrepublik macht deutlich, dass es in Deutschland keinen Schlussstrich unter die Nazi-Zeit gibt.&#8221; Das Alter des Täters spiele dabei keine Rolle, so Knobloch: &#8220;Es geht um die gerechte Bestrafung von Verbrechern gegen die Menschlichkeit, die selbst keinerlei Mitleid mit ihren Opfern gehabt haben.&#8221;</p>
<p>Am Rande der Vollversammlung des World Jewish Congress in Ungarn kritisierte Knobloch die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechern in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg. Das entschlossene Handeln in den letzten Jahren belege ein Umdenken. &#8220;Die Erkenntnis konnte sich durchsetzen, dass es unerlässlich ist, die Täter von einst zu verfolgen. Nur so wird der Weg frei für eine unbelastete Zukunft ohne faden Beigeschmack&#8221;, so Knobloch. Die strafrechtliche Aufarbeitung müsse parallel zur historischen und sozialpsychologischen erfolgen.</p>
<p>Laut Staatsanwaltschaft steht der 93-jährige Rentner unter dem dringenden Tatverdacht der Beihilfe zum Mord. Er soll im Konzentrationslager Auschwitz von 1941 bis 1945 die Ermordung von Häftlingen unterstützt haben. Seine Festnahme fiel mit dem Auftakt des NSU-Prozesses in München zusammen. &#8220;Gerade angesichts der aktuellen Kritik an Justiz und Sicherheitsbehörden ist es von größter Bedeutung, dass Deutschland unmissverständlich demonstriert, dass unser Rechtsstaat funktioniert und gegen Hass-Verbrechen hart und unbedingt durchgegriffen wird.&#8221;</p>
<p>Lipschis steht nach Angaben des Wiesenthal-Zentrums auf Platz vier der Liste der zehn meistgesuchten Nazi-Verbrecher.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<item>
		<title>Feier zu Jom Jeruschalajim am Jakobsplatz</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 05:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[im Hubert-Burda-Saal des Gemeinedentrums.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>im Hubert-Burda-Saal des Gemeinedentrums.<span id="more-15720"></span></p>
<p><a href="http://www.ikg-m.de/wp-content/uploads/2013/05/JomJeruschalajim.jpg" rel="lightbox[15720]" title="JomJeruschalajim"><img class="alignnone  wp-image-15719" title="JomJeruschalajim" src="http://www.ikg-m.de/wp-content/uploads/2013/05/JomJeruschalajim.jpg" alt="" width="570" height="586" /></a><!-- PHP 5.x --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>68. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau &#8211; Knobloch: &#8220;Erinnern darf nicht in der Vergangeneheit verharren&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 08:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Knobloch fordert neue Wege des Gedenkens. Auf der Gedenkveranstaltung zum 68. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau wird Dr. h.c. Charlotte Knobloch, am Sonntag, 5. Mai 2013, vor einer Ritualisierung der Erinnerungskultur warnen. &#8220;Wir brauchen eine lebendige Kultur des Erinnerns, praktiziert von jungen Menschen, die das Gedenken aus der Routine-Falle befreien&#8221;, fordert die Präsidentin der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knobloch fordert neue Wege des Gedenkens. Auf der Gedenkveranstaltung zum 68. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau wird Dr. h.c. Charlotte Knobloch, am Sonntag, 5. Mai 2013, vor einer Ritualisierung der Erinnerungskultur warnen.<strong> <span id="more-15710"></span></strong></p>
<p>&#8220;Wir brauchen eine lebendige Kultur des Erinnerns, praktiziert von jungen Menschen, die das Gedenken aus der Routine-Falle befreien&#8221;, fordert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern laut Redemanuskript an der jüdischen Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Dachau. Sie sei überzeugt, dass Ausmaß und Form der jüngsten Debatten über Israel, Beschneidung oder generell Antisemitismus Ausdruck einer wachsenden Distanz sei, &#8220;zwischen denjenige, die vergessen wollen und jenen, die nicht vergessen können&#8221;, so die Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses.</p>
<p>Knobloch weiter: &#8220;Unsere Gesellschaft hat sich auf einem vermeintlichen kollektiven Konsens ausgeruht und darauf vertraut, dieser würde sich automatisch um jede neue Generation erweitern.&#8221; Es sei versäumt worden, nach neuen, klugen Wegen zu suchen, um die jungen Generationen von der Aktualität der Erinnerung zu überzeugen. &#8220;Ihnen wurde nicht verdeutlicht, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch sie noch direkt betrifft. Ihr Leben. Ihr Hier und Heute&#8221;, so Knobloch weiter.</p>
<p>&#8220;Das Schicksal der Toten und Überlebenden der Shoa führt der Welt die Zerbrechlichkeit der Freiheit vor Augen&#8221;, heißt es weiter. Damit fordert Knobloch mehr Leidenschaft und Kampfbereitschaft für Frieden, Freiheit und Demokratie. Sie äußert ihre Sorge angesichts der steigenden Zahl rechtsextremer Gewalttaten und bezeichnet es als &#8220;Armutszeugnis für die wehrhafte Demokratie&#8221;, dass nicht alle Verfassungsorgane und sämtliche demokratischen Kräfte geschlossen für das Verbot der rechtsextremen NPD eintreten.</p>
<p>Zugleich spricht sich Knobloch dafür aus, dass den Sicherheitsbehörden &#8220;alle zur Verfügung stehenden Werkzeuge an die Hand gegeben werden, um uns vor Terroristen zu beschützen&#8221; und sie äußert ihre Sorge, dass &#8220;Mein Kampf&#8221; nach 2015 unkontrolliert in die Hände argloser junger Menschen geraten könnte.</p>
<p><em><strong>Zum Thema:</strong><br />
<a title="blocked::http://www.ikg-m.de/mutwillige-beschadigung-in-der-kz-gedenkstatte-dachau-knobloch-verurteilt-widerlichen-akt-von-antisemitismus/" href="http://www.ikg-m.de/mutwillige-beschadigung-in-der-kz-gedenkstatte-dachau-knobloch-verurteilt-widerlichen-akt-von-antisemitismus/" target="_blank">Pressemittelung vom 29. April 2013: Mutwillige Beschädigung in der KZ-Gedenkstätte Dachau – Knobloch verurteilt widerlichen Akt von Antisemitismus</a><br />
</em><!-- PHP 5.x --></p>
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		</item>
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		<title>Israeltag in München</title>
		<link>http://www.ikg-m.de/israeltag-in-munchen/</link>
		<comments>http://www.ikg-m.de/israeltag-in-munchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[10-jähriges Jubiläum! &#8211; Kommen Sie auf den Odeonsplatz und feiern Sie mit uns! Zum Thema: &#8220;Wir sind Israel&#8221; &#8211; auf Jüdische Allgemeine Online, 3.5.2013.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10-jähriges Jubiläum! &#8211; Kommen Sie auf den Odeonsplatz und feiern Sie mit uns! <span id="more-15689"></span></p>
<p><a href="http://www.ikg-m.de/wp-content/uploads/2013/04/israeltag.jpg" rel="lightbox[15689]" title="israeltag"><img class="alignnone  wp-image-15691" title="israeltag" src="http://www.ikg-m.de/wp-content/uploads/2013/04/israeltag.jpg" alt="" width="591" height="836" /></a></p>
<pre>Zum Thema:</pre>
<address><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15844" target="_blank">&#8220;Wir sind Israel&#8221; &#8211; auf Jüdische Allgemeine Online, 3.5.2013</a>.</address>
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		</item>
		<item>
		<title>Mutwillige Beschädigung in der KZ-Gedenkstätte Dachau &#8211; Knobloch verurteilt widerlichen Akt von Antisemitismus</title>
		<link>http://www.ikg-m.de/mutwillige-beschadigung-in-der-kz-gedenkstatte-dachau-knobloch-verurteilt-widerlichen-akt-von-antisemitismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ikg-m.de/?p=15682</guid>
		<description><![CDATA[München, 29.4.2013. In der KZ-Gedenkstätte Dachau sind drei jüdische Gedenktafeln mutwillig beschädigt worden. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses: &#8220;Ich bin entsetzt und erschüttert über diesen Akt der Zerstörung. In dieser abstoßenden Tat kommen Hass und Menschenverachtung zum Ausdruck. Das Schänden der Erinnerung an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>München, 29.4.2013.</strong></em> In der KZ-Gedenkstätte Dachau sind drei jüdische Gedenktafeln mutwillig beschädigt worden. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses: <span id="more-15682"></span></p>
<p>&#8220;Ich bin entsetzt und erschüttert über diesen Akt der Zerstörung. In dieser abstoßenden Tat kommen Hass und Menschenverachtung zum Ausdruck. Das Schänden der Erinnerung an die Opfer des Holocaust ist ein gezielter Bruch mit der politischen Kultur dieses Landes. Solche Vorfälle – seien Sie Ausdruck um sich greifender Geschichtsvergessenheit und Gedankenlosigkeit oder gar von neuem blanken Hass und Antisemitismus – sind ein Anschlag auf alle Errungenschaften der Versöhnung und des Vertrauensaufbaus der letzten 68 Jahre.</p>
<p>Ich kann nur hoffen, dass Polizei und Landeskriminalamt schnell der Täter habhaft werden. Unser Gemeinwesen erträgt solche Exzesse symbolischer Menschenfeindlichkeit nicht. Es handelt sich um mentale Gewalt, die zu seelischen Verletzungen bei den jüdischen Menschen führt, denen die Zeit der Verfolgung in Deutschland noch immer sehr präsent ist.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.ikg-m.de/wp-content/uploads/2013/04/TafelnKZ-Gedenkstätte.pdf" target="_blank">Download</a><!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Gedenkakt anlässlich des Jahrestages der Befreiung des KZ Dachau</title>
		<link>http://www.ikg-m.de/gedenkakt-anlasslich-des-jahrestages-der-befreiung-des-kz-dachau/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 08:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[An der jüdischen Gedenkstätte in Dachau. DER LANDESVERBAND DER ISRAELITISCHEN KULTUSGEMEINDEN IN BAYERN GEDENKE DES JAHRESTAGES DER BEFREIUNG Aus Anlaß der 68-jährigen Wiederkehr der Befreiung aus den Konzentrationslagern findet am Sonntag, dem 5. Mai 2013, 9.45 Uhr, eine GEDENKSTUNDE AN DER JÜDISCHEN GEDENKSTÄTTE im ehemaligen Konzentrationslager Dachau statt. Wir rufen die jüdische Bevölkerung auf, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center">An der jüdischen Gedenkstätte in Dachau.<span id="more-15669"></span></p>
<p align="center"><strong>DER LANDESVERBAND DER<br />
ISRAELITISCHEN KULTUSGEMEINDEN IN BAYERN</strong></p>
<p align="center"><strong>GEDENKE<br />
DES JAHRESTAGES DER BEFREIUNG</strong></p>
<p align="center">Aus Anlaß der 68-jährigen Wiederkehr der Befreiung<br />
aus den Konzentrationslagern findet<br />
am Sonntag, dem 5. Mai 2013, 9.45 Uhr, eine</p>
<p align="center"><strong>GEDENKSTUNDE<br />
AN DER JÜDISCHEN GEDENKSTÄTTE</strong></p>
<p align="center">im ehemaligen Konzentrationslager Dachau statt.</p>
<p align="center">Wir rufen die jüdische Bevölkerung auf,</p>
<p align="center">sich an dieser Gedenkstunde zahlreich zu beteiligen.</p>
<p align="center"><strong>DER LANDESVERBAND DER ISRAELITISCHEN KULTUSGEMEINDEN IN BAYERN</strong></p>
<p align="center"><strong>GEDENKSTUNDE</strong></p>
<p align="center">Ansprachen:</p>
<p align="center"><strong>Dr. Josef Schuster</strong><br />
Präsident des<br />
Landesverbandes der I.K.G. in Bayern<br />
Vizepräsident des<br />
Zentralrats der Juden in Deutschland</p>
<p align="center"><strong>Dr. Charlotte Knobloch</strong><br />
Präsidentin der<br />
Israelitischen Kultusgemeinde<br />
München und Oberbayern</p>
<p align="center"><strong>Erinnern</strong><br />
Jüdische Jugend in Bayern</p>
<p align="center"><strong>Rabbiner Yechiel Brukner</strong><br />
Torah miTzion (München)<br />
Tehillim – Kel Male Rachamim</p>
<p align="center">Kaddisch</p>
<p align="center"> Kranzniederlegung</p>
<p align="center">Marsch vom ehemaligen Krematorium<br />
zur Internationalen Gedenkstätte</p>
<p align="center">Abfahrt des Busses um 8.45 Uhr<br />
in der Brienner Straße 50, München</p>
<p style="text-align: center;" align="center"><a href="http://www.ikg-m.de/wp-content/uploads/2013/04/Gedenke_Dachau.bmp" rel="lightbox[15669]" title="Gedenke_Dachau"><img class="aligncenter" title="Gedenke_Dachau" src="http://www.ikg-m.de/wp-content/uploads/2013/04/Gedenke_Dachau.bmp" alt="" width="245" height="413" /></a></p>
<p><!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Erinnerung an den Aufstand im Warschauer Ghetto: Kampf für Menschenwürde</title>
		<link>http://www.ikg-m.de/kampf-fur-menschenwurde/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 11:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Führende deutsche Politiker haben am Freitag, 19.4.2013, an den Aufstand im Warschauer Ghetto erinnert und den mutigen Widerstand der verfolgten Juden gewürdigt. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC) sagte in München: &#8220;Ich verneige mich vor dem Mut der jüdischen Menschen, die sich damals nicht kampflos ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Führende deutsche Politiker haben am Freitag, 19.4.2013, an den Aufstand im Warschauer Ghetto erinnert und den mutigen Widerstand der verfolgten Juden gewürdigt. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC) sagte in München: &#8220;Ich verneige mich vor dem Mut der jüdischen Menschen, die sich damals nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben wollten. Sie wussten, dass sie ihr Leben wohl nicht würden retten können, aber sie wollten ihre Würde retten. Und das haben Sie. Ihr Andenken ist unvergessen. Ihr Vermächtnis ist die demokratische Verpflichtung zu Verantwortung. Gemeinsam sind wir aufgefordert, einzutreten für das respektvolle Miteinander aller Menschen, die in Freiheit und Frieden und gegenseitiger Anerkennung in unserer Gesellschaft leben und diese gestalten wollen.&#8221;  <span id="more-15656"></span></p>
<p>&#8220;Wir gedenken in großer Demut des Leidens, der Opferbereitschaft und des Freiheitswillens der Menschen im Warschauer Ghetto&#8221;, erklärte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) in Berlin.</p>
<p>Der Bundestag würdigte die Opfer zu Beginn seiner Sitzung am Freitag mit einer Gedenkminute. Generationen Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), erinnerte an die Widerstandskämpfer, die sich nicht &#8220;wie Lämmer zur Schlachtbank« führen lassen wollten, sondern angesichts der drohenden Deportation in die NS-Vernichtungslager beschlossen zu kämpfen. Es sei eine Entscheidung für einen »aussichtslosen Kampf für die Würde ihres Volkes&#8221; gewesen.</p>
<p>&#8220;Ihr Kampf für Menschenwürde ist und bleibt ein Vermächtnis für die nachfolgenden Generationen&#8221;, sagte Lammert. Während des Aufstands im Warschauer Ghetto im April und Mai 1943 wehrten sich rund 1100 der insgesamt 60.000 damals dort noch lebenden Juden gegen den Abtransport in die NS-Vernichtungslager.</p>
<p>Der Aufstand wurde von den deutschen Besatzern brutal niedergeschlagen.</p>
<p>Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, kritisierte die Regierungskoalition dafür, die Nachzahlung der Ghetto-Renten vor Kurzem im Bundestag abgelehnt zu haben. Das Parlament stehe in der Pflicht, auf seine Gedenkworte Taten folgen zu lassen. Bei dem Streit geht es um die rückwirkende Auszahlung von Renten für Menschen, die in einem nationalsozialistischen Ghetto gearbeitet haben. Ein großer Teil der geschätzten 20.000 Betroffenen bekommt die Nachzahlung erst ab 2005. Die Opposition forderte eine Nachzahlung ab 1997. Mit der Mehrheit von Union und FDP hat der Bundestag dies vor vier Wochen abgelehnt.</p>
<div>
<div>
<h1>Der Tag, als sich Juden erstmals sichtbar wehrten</h1>
</div>
<p><em>Am 19. April 1943 dringt die SS ins Warschauer Ghetto ein, um die jüdischen Insassen zu deportieren. Doch die Juden sind vorbereitet: Sie leisten Widerstand. Von A. Mix, erschienen auf <a href="http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2013-04/warschauer-ghetto-aufstand-widerstand" target="_blank">Die Zeit Online</a>,<strong> </strong>19.04.2013.</em> In der Nacht zum 19. April 1943, dem Tag des Pessachfestes und dem Beginn der Karwoche, umstellen SS- und Polizeieinheiten das Warschauer Ghetto. Unterstützt von &#8220;fremdvölkischen Hilfswilligen&#8221;, wie sie bei den Nazis hießen.</p>
<p>Bereits im Sommer 1942 hatten die Deutschen mit ihren Helfern binnen drei Monaten fast eine halbe Million Juden aus Warschau nach Treblinka verschleppt und dort ermordet. Nun wollten sie auch die letzten 60.000 Insassen <a title="Artikel auf ZEIT ONLINE" href="http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2013-03/holocaust-studie-ghetto" target="_blank">in Arbeits- und Vernichtungslager deportieren</a>. &#8220;Auf jeden Fall muß erreicht werden, daß der für 500.000 Untermenschen bisher vorhandene Wohnraum, der für Deutsche niemals geeignet ist, von der Bildfläche verschwindet&#8221;, ordnet der Reichsführer-SS Heinrich Himmler an.</p>
<p>Anders als im Sommer 1942 kann die SS – die sogenannte Schutzstaffel der Partei Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) – die Juden in dieser Nacht nicht überraschen. Schon Monate zuvor hat sich im Ghetto die Jüdische Kampforganisation formiert, 200 Männern und Frauen, die den Nazis Widerstand leisten wollten. Als motorisierte Verbände der SS ins Ghetto dringen, werden sie von den Kämpfern beschossen und mit Molotowcocktails beworfen. Die Angreifer müssen sich zurückziehen – ein Triumph für die Jüdische Kampforganisation, der sich auch jenseits der Ghettomauern schnell herumspricht.</p>
<p>Was der Dichter Abba Kovner aus Wilna gefordert hatte, wird nun wahr: Statt sich &#8220;wie die Schafe zur Schlachtbank&#8221; führen zu lassen,<a title="Artikel auf ZEIT ONLINE" href="http://www.zeit.de/online/2009/32/polen-warschauer-aufstand-2"> leisten Juden Widerstand gegen ihre Verfolger</a>.</p>
<p><strong>Im Ghetto begann der jüdische Widerstand</strong></p>
<p>Die Jüdische Kampforganisation hat sich als Reaktion auf die Massendeportationen aus Warschau im Herbst 1942 gebildet. Die Mitglieder – Zionisten, Kommunisten und Vertreter des Allgemeinen jüdischen Arbeiterbundes – vereint ein Ziel: &#8221;Wir wollen nicht Leben retten, wir wollen unsere Würde retten&#8221;, erklärt Arje &#8220;Jurek&#8221; Wilner, einer der Gründer der Kampforganisation. An Mut mangelt es den Kämpfern nicht. Was ihnen fehlt, sind Waffen und eine militärische Ausbildung. <a title="Artikel auf ZEIT ONLINE" href="http://www.zeit.de/2004/32/A-Warschau_2f32">Auch deshalb wissen sie, dass sie die Reste der Warschauer Gemeinde nicht dauerhaft vor der Deportation schützen können.</a></p>
<p>Trotzdem sind die Kämpfer entschlossen. Unter dem Kommando von Mordechaj Anielewicz, dem 22-jährigen Aktivisten eines linkszionistischen Jugendverbands, bereiten sie sich auf den Widerstand vor. Sie knüpfen Kontakte zum polnischen Untergrund, bitten um Waffen und logistische Unterstützung. Im Ghetto agitieren die jungen Männer und Frauen gegen jede Form der Zusammenarbeit mit den Deutschen. Niemand soll mehr dem Versprechen glauben, die Arbeit für die deutschen Betriebe biete Schutz vor der Vernichtung.</p>
<p>Als am 18. Januar 1943 die Deportationen wieder einsetzen, leisten die Juden erstmals Widerstand. Nach vier Tagen stellen die SS-Kommandos die Deportationen ein. Bis dahin haben sie bereits fast 7.000 Menschen nach Treblinka verschleppt. Die jüdischen Kämpfer werten ihren Aufstand als Erfolg, obwohl viele ihrer Mitglieder ermordet werden: &#8220;Denn zum ersten Mal werden die deutschen Pläne durchkreuzt. Zum ersten Mal bricht der Nimbus vom unantastbaren, allmächtigen Deutschen zusammen. Zum ersten Mal gewinnt die jüdische Bevölkerung die Überzeugung, es sei möglich, trotz der deutschen Stärke, etwas gegen die Absichten der Deutschen zu unternehmen&#8221;, erinnert sich <a title="Artikel auf ZEIT ONLINE" href="http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2009-10/warschau-kriegsheld-tod">Marek Edelman, einer der führenden Mitglieder der Kampforganisation, unmittelbar nach Kriegsende</a>.</p>
<p>Nach dem Rückzug in den Morgenstunden des 19. April ändern die Angreifer ihre Taktik. Der SS- und Polizeiführer Jürgen Stroop, der das Kommando über die Verbände übernimmt, lässt systematisch ganze Häuserzeilen in Brand setzen und sprengen. Keller und Kanäle, die als Verstecke und Fluchtwege dienen, werden mit Wasser oder Gas geflutet. Wer sich stellt, wird zum &#8220;Umschlagplatz&#8221; getrieben und von dort aus in Arbeits- und Vernichtungslager deportiert. Wer Widerstand leistet, wird sofort erschossen.</p>
<p>Das Inferno hinter den Ghettomauern bleibt nicht unbemerkt. Die Rauchsäulen und der Feuerschein sind weithin sichtbar, die Detonationen in der ganzen Stadt zu hören. Die Reaktionen darauf fallen unterschiedlich aus. Einzelne Gruppen des polnischen Untergrunds unterstützen die Aufständischen, indem sie ihnen Waffen liefern oder bei der Flucht aus dem Ghetto helfen. Zahlreiche konspirative Publikationen schreiben bewundernd über den &#8220;zu allem entschlossenen bewaffneten Widerstand der Juden&#8221;.</p>
<p>Zum Symbol für die Zuschauerrolle der Polen wird das Karussell auf dem Krasinskiplatz an der Ghettomauer: &#8220;Der Schlager dämpfte die Salven/Hinter der Mauer des Gettos,/Und Paare flogen nach oben/weit in den heiteren Himmel&#8221;, beschreibt der spätere Literaturnobelpreisträger Czeslaw Milosz im Gedicht <em>Campo die Fiori</em> die Szenerie zwischen Frühlingsvergnügen und Apokalypse.<strong><br />
</strong></p>
<p>Einen Monat dauert der Widerstand. Am 16. Mai meldet Jürgen Stroop seinen Vorgesetzten per Fernschreiben: &#8220;Das ehemalige jüdische Wohnviertel Warschau besteht nicht mehr. Mit dem Sprengen der Warschauer Synagoge wurde die Großaktion um 20.15 Uhr beendet.&#8221; Bis dahin haben Stroops Männer mehr als 56.000 Menschen deportiert oder erschossen. Anielewicz und mit ihm zahlreiche weitere Mitglieder der Jüdischen Kampforganisation begehen Selbstmord, als ihr Bunker in der Milastraße 18 am 8. Mai entdeckt wird.</p>
<p>In einem seiner letzten Briefe schreibt er: &#8220;Am wichtigsten ist, dass der Traum meines Lebens wahr geworden ist. Jüdische Selbstverteidigung im Ghetto ist verwirklicht worden. Vergeltung und Widerstand von jüdischer Seite ist eine Tatsache geworden. Ich bin Zeuge des heldenhaften Mutes der jüdischen Kämpfer gewesen.&#8221;</p>
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		<title>Symbole: In den Farben des Tallit</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aaron Buck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher die blau-weiße Fahne Israels und das Wappen mit der Menora stammen. Von Gabriel H. Cohn, erschienen auf Jüdische Allgemeine Online, 11.4.2013. Als Ben Gurion im Mai 1948 den jüdischen Staat proklamierte, waren alle gespannt, wie er wohl heißen werde. Man dachte an Jehuda, waren doch die überlebenden zwei Stämme aus dem Königreich Jehuda und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Woher die blau-weiße Fahne Israels und das Wappen mit der Menora stammen. Von Gabriel H. Cohn, erschienen auf <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15651" target="_blank">Jüdische Allgemeine Online</a>, 11.4.2013.</em> Als Ben Gurion im Mai 1948 den jüdischen Staat proklamierte, waren alle gespannt, wie er wohl heißen werde. Man dachte an Jehuda, waren doch die überlebenden zwei Stämme aus dem Königreich Jehuda und der Staat Israel ein Staat der Juden. Andere erwogen <em>&#8220;</em>Zion&#8221; wegen der Verbindung des Staates mit der zionistischen Bewegung. Aber die Wahl fiel schließlich auf Israel. <span id="more-15648"></span></p>
<p>Eine sehr geeignete Benennung für den Staat, der so kurz nach dem Holocaust gegründet wurde, heißt es doch in der Tora: &#8220;Israel sollst Du heissen, denn Du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast sie überwunden&#8221; (1. Buch Mose 32,29).</p>
<h2>Flagge</h2>
<p>Nach den Kämpfen ums Überleben und den theologischen Fragen nach der Gegenwart Gottes wurde dem Glauben an die Zukunft Israels durch die Staatsgründung Ausdruck verliehen. Die Fahne Israels ist der Davidstern auf blau-weißem Hintergrund. Schon vor dem ersten Zionistenkongress wurde darüber beraten, wie die Fahne der Bewegung auszusehen habe.</p>
<p>David Wolffsohn schlug damals Theodor Herzl vor, die blau-weißen Farben des Tallit für die Fahne zu übernehmen. Der Davidstern soll das Siegel des Königs David gewesen sein. Eine andere Interpretation sieht im Davidstern die Ordnung der Stämme Israels in der Wüste. Somit wäre der Davidstern ein Sinnbild des jüdischen Volkes, das in sich geordnet nach Israel zieht, und gleichzeitig eine Erinnerung an David den König, der das Kommen des Messias symbolisiert.</p>
<p>Man erzählt, dass vor der Gründung Israels die Frage diskutiert wurde, welches Wappen-Symbol für den jüdischen Staat zu wählen sei. Einige dachten an den brennenden Dornbusch. Andere erwogen den Löwen Jehudas. Als Staatssymbol wurde schließlich die Menora, der siebenarmige Leuchter des Tempels, umrahmt von zwei Olivenzweigen, gewählt, aufgrund der Vision des Sacharja (4,1-6): &#8220;Ich sehe und siehe, da steht ein Leuchter ganz aus Gold mit einer Schale darauf, auf der sieben Lampen sind, und zwei Ölbäume dabei, einer zu seiner Rechten und einer zu seiner Linken.&#8221;</p>
<h2>Basis</h2>
<p>Die erleuchtete Menora, das Kerzenlicht, ist Symbol des Geistes, der sich nicht von der Kraft der Erde anziehen lässt, sondern immer nach oben leuchtet. Die Menora des Tempels, die durch Titus ins Exil verbannt wurde, kam im symbolischen Sinn mit der Gründung des Staates Israel nach Jerusalem zurück. Zusätzlich wurde betont, dass die Menora das Wesen des jüdischen Volkes symbolisiere.</p>
<p>Ihre Arme führten in alle Richtungen, aber die Menora hat eine gemeinsame Basis und sie muss – so sagt es die Tora ausdrücklich (2. Buch Mose 25,31) – aus einem Guss sein. Trotz unterschiedlicher Weltanschauungen ist das jüdische Volk aus einem Guss und hat eine starke gemeinsame Basis.</p>
<p>Der Unabhängigkeitstag Israels ist ein »neues« Fest, und trotzdem reiht er sich auf natürliche Weise in den Rahmen der jüdischen Feiertage ein. Pessach wird in der jüdischen Liturgie als Verlobungsfest zwischen Gott und Israel angesehen. Schawuot ist die »Hochzeit« zwischen Gott und Israel auf dem Sinai-Berg. Und was macht ein junges Paar zwischen Verlobung und Hochzeit?</p>
<p>Es sucht eine Wohnung. Das Land Israel symbolisiert den Wohnort, wo sich Gott und Israel treffen. Ist es denn nicht erklärlich, dass der Jom Haazmaut, an dem wir die »offizielle« Rückkehr ins Land Israel, unsere Familienresidenz, feiern, zwischen Pessach und Schawuot liegt?<!-- PHP 5.x --></p>
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